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F amilien beizulegen, das bezeugt weite r die nicht seltene Erwähnung
von Spielleuten in den Urkunden der Zeit. Deren lebten z. B.
zu Zeiten König Heinrichs m ehrere im Lande, ja es fin det sich
sogar eine Fam ilie, die v orzüglich die sem K unstbe triebe sich zuwandte,
die von Bt etz. Ein berühmter Vertreter di eses Kunstzweiges im
XIII. Jahrhundert e war ein gewisser Con rad von Tiro l, der am
Hofe Manfreds ill Unteritalien lebte. Auch ilt späterer Zeit, im
weiteren Verlaufe des XIV. und int XV. Jah rhund erts, fehlt es
nicht an Nachrichten von solchen und ähnlichen Kunstjüngern. So
wird es begreiflich, daß gerade Tirol das Land war, wo man am
Schluff e des Mitte lalte rs die Volksepik uoch nicht vergessen hatt e,
und daß Kai ser Maximilian von Hans Ried, Zöl lner in Bozen
sich das Heldenbuch an der Etsch absc hreiben lassen konnte, wel ches
nun eilt Kl einod der Ambraser Sammlung bild et. Zwei andere Züge,
die der mittelhvchdentschen Dichtkunst in unsern Bergen eilt eigen
thümliches Gepräge geben, aber aus der Natur und Lage des Landes
sich leicht erklären, sind nicht zu übersehen. Der eine davon ist die
Häufigkeit von fahrend en Sängern, besonders unter den D ichtern
des XIII. Jahrhunderts, die ill die F remde ziehen müssen, um
dort sich Gunst und Unterhalt zu suc hen. Ich erinnere nur an
Walt her von der Vogelwcide und Friedrich von Sonnenburg.
Die andere Eigenthümlichkeit betrifft den engen Zusamme nhang
mancher tiroli sch en Dichter mit denen Italiens und den Einfluss
der italienischen Literatur auf die tiro lische nach I nhalt und Form.
Die ser zeigt sich am au ffallend sten bei Hans Vintler, der einem
italienischen Werk fol gt, und bei Oswal d von W olkenst ein, der
mit Dante und Pet rarca bekannt ist.
Unter den Minnesängern Tirols müs sen wir in erster Linie
den allseitigsten und tie fsten von allen Pfl egern höfischer Lyrik in
De utschlan d, den berühmten W alther von der Vog elweid e, nenn en.
Zwar hat die Fo rschung noch nicht zwingende Grü nde für die An
nah me, es sei das Laye ner Ried ilt der Gegend von Klausen seine
Heimat, beibringen können, aber dieser Annahme widerspricht kein
maßgebender Grund, im Gegentheil macht dieselbe m ancher Umstand
im hohen Grade wahr s cheinl ich. Jedenfalls kann kein deutscher deutscher