genommen zu habe n, und mit Rec ht. Ich besitze noch ein
paar dieser Artike l; wer kann sagen, wie viele er im ganzen
pro duziert hat? „Protestantismus in Ö sterreich" begin nt so:
„Ich bin begierig danach, die Aufmerksamkeit Ihrer Leser auf
dies en Gegenstand zu lenken, der in Großbritannien im allge
m einen nicht begriffen wird." Er verfaßte diese Abhandlung,
während er hier weilte, ebe nso wie die eher unzusam men
hängende „Nachricht über eine Überschwemmu ng in Fra-
stanz im Her bst des Jahres 1846 ".
Frastanz ist bekannt für sein Bier und für seine Schl acht zwi
schen den Schweizern und den Kaiserlichen Truppen am
Samstag, dem 20. April 1499. Es scheint, daß sie die blut igste
war, die jemals in diesem Land geschlagen wur de. Es gibt eine
h übsche Legende, die mit dem Ereignis verbunden ist (siehe
Vonbuns „Sa gen Vorarl bergs", Innsbruck 1858) 254.
Er gab mir noch eine weite re Abhandlung, die von seinem
Vater verfaßt war. Dieser war Mitglied des Königlichen Kolle
giums der Chirurgen und starb 1818: „Hausfra uen und
Dienstboten." Wie gut sie sich liest!
B. Meine liebe Frau A., ich freue mich, Sie zu sehen. Dahe im
alles wohla uf, hoffe ich?
A. Alles wohl, Herrn A. geht's wie üblich, und die Kin der sind
gesund .
B. Wenn es so ste ht, kann eine Frau und Mut ter wahrhaft
sag en: „Der Herr gibt alles reichlich, um es zu genießen."
Soweit ist alles gut; doch Frau A. landet sofort bei ihrem
Lieblingsthema, der „Dienstbotenplage". Frau B. empfiehlt
nach einer Erörterung von sechzehn Seite n, einen bestimmten
Vers aus den Episteln des heiligen Pau lus an die Epheser zu
le sen.
Hier ist eine kurze Abhandlung von ihm selb st über „Heilige".
(„Als ich Student an der Uni versitä t von Edinburgh war, miß
fiel uns j ungen Burschen unser Profess or, ein würdi ger alter
Mann, der zu uns ständig von Baron Haller sprach.") Und
hier ein Au fsatz über das „Leben einer Hauskatze". („Ich
mac hte Aufzeichnungen über die Gebur t ihrer Jungen. Es
waren fünfundzwanzig Würfe und sie ergaben achtundsiebzig 176