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die Burg zu Rietbergs dm Hof zu Rmgcrswyl, die Vogtei zu Peterszell uud inner
Wald, so sein eigen, den Hof zu Btttz is wyl, so Lehen von St. Gallen. Zeugen
sind: U lrich von Klinge n, Eberhard von Bürglen, Eglolf von Rorschach, Amur
von Luterburg rc. Später, laut Urk. vom 11. März 1364 zu Konstanz , erhielt
Gr. Albrecht, sein gleichnamiger Sohn und sein Enkel Hugo von den Söhnen des
Gr. Friedr, von Toggenburg noch weitere 400 fe, die glei ch falls auf obige Pfand
sch aft geschlagen wurden. Zur nämlichen Zeit hatte er auch, als Hel fer der Pfalz
gra fen Wilhel m und Götz zu Tübingen, Fehde mit Gr. Ul rich von Würtemberg,
wie die von den beiden Pfalzgraf e n den 21. Januar 1342 ausgestellte Urkund e be
weist *), nach wel cher sie versp reche n, den Gr. Albrecht von Werdenberg zu bewe
gen, daß auch er einen Sühn- (Friedens-) Brief auöst elle. Sowie er auf der einen
Seite immer in Fe hden lebte, so trat er auch auf der andern Seite als Ver mittler
auf. Im Jahre 1338, 6. Dez.^), kamen zu Gr. Albrecht von Werdenberg seine
beiden Vettern, die Gr. Hart mann und Rud olf von Werdenberg-Sargans, um sich
mit ihm über gemeinschaftliche Familienangelegenheiten zu berathen. Beide letzter en
bekennen den 1. Mai 13423), daß sie durch den Bischof Peter zu Chur und dem
Gr. Albrecht über ihre Streitigkeiten mit dem Kloster Pfäff ers vertragen worde n
seien. Hans von Luterberg, Ritt er, ein Le hcnmann des Klosters St. Gallen, be
fehde te seinen Lehenherrn, den Abt Herrmann daselbst. Er unterwarf sich endlich
und versprach, alles zu thun und zu leisten (B rief, dal. Rheine gg 1343) *), was
ihme Gr. Albrecht und Ritter U lrich von Embs auserlegcn würden. Eben so stellte
Gr. Albrecht auf seine m Schlosse zu Werdenberg an Verenatag (1. Sept. 1352) 5)
einen Spruchbrief aus, in welchem er über den Besitz der Tesel und Sa muls- (Sa
nils-) Alpen zwischen dem Gr. Friedrich von Toggenburg und den Fr eih. Ul rich
Stephan, Ul rich Brancho, Eberhard und Johann, Brüder, von Sar, entschied.
(St. Gall.-Urk.) Gr. Albrecht sowie sein Vater und Großv ater hatten bisher mit
seinen Bett ern, den Grafen von Werdenberg-Sargans, die Her rs chaften Bludenz,
Montafun und Sonnenberg gemeinschaftlich besessen. Den 25. Mai 1351 theilten
nun zu Lin dau durch gütliche Ucber einkunft Graf Albrec ht und sein Vetter, Graf
Rudo lf von Werdenberg-Sargans, diese Herrschaften. Gr. Albrecht erhielt Bludenz
und Montafun, Gr. Rudolf Sonnenberg3). Um diese Zeit stieg das Ansehen des
*) Sattlers Gesch. der Gr. v. Würt emberg. 1. Th. S, 90. Bell. Nr. 98.
2) Tschad!, Bd. 1. S. 353.
3) Eichhorn, Ep. Cur. c. Pr. No. 103. p. 116,
*) Ildes, v. Arr, Bd. 11. S. 22.
5) S. Anh ang Nr. 72.
6) Merkles Vorarl berg, u. Abih. S. 40.