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Full text: Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg

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|U lese», welches sich des Christenthuuis lind einer »or anges chrit tenen Zivilisation 
räumte. Nicht aber die Glarner alle in trifft di eser Vorwur f, sondern eben so ihre 
Hegner, welche sich wo nicht größerer, doch ähnlicher Verbrechen schuldig machten. 
Kaum hatte Gr. He inrich von dies er Seite Ruhe, als er von einer andern 
Seite, nämlich wegen seine n Herrschaften in Gr a ubündten, namentlich im Scham-- 
sn thale, in neue Unruhen und Fehden verwickelt wurd e, deren Fort- und Ausgang 
er aber nicht mehr erlebte, indem er zu Anfang des I. 1450 starb, was daraus 
I-vorgeht, daß Bischof Heinrich von Konstanz (ein Freih. von Hewen ), als Ver­ 
ser des Bisthums Chur, den 11. Juni 1450 die Söhne des Graf en Heinrich 
at den von dem Bisthume Chur lehen baren Graffchaften und Zugehörden belehnte. 
Ke Ereignisse dieses Kriege s gehörten daher auch der Geschicht e der Söhne und 
Erben des Gr. He inrich an. 
Gr. Heinrich war vermählt mit Agnes von Mätsch. Bei seinem Tode lebten 
Mi Söhn e, die Gr. Wilhe lm und Georg von Werdenberg, und zwei Töchter, 
El isabeth, welche den bekannten Hans von Rechber g zum Gemahl hatt e, und Ve- 
nna, mit Ulrich von Sar vermählt. 
Um das Jahr 1453 erscheint auch ein Halbgraf (B astard), Marquardt VON 
Wer denberg -Sar gans, welc her, in Diensten des Bischofs von Chur, dessen Veste 
Mermont als Burgvogt und Befehlshaber gegen die Bü rger der Stadt Chur und 
lie Gotteshausleute tap fer vertheidigte. Wer aber die Eltern dieses Marquardt 
wat en, finde t stch nicht angegeben. 
Fortsetzung. 
Die Gra fen von Werde nberg -Sa rgans. Die Grafe n Wilhelm und Georg II.f 
Sohne des Grafe n Heinr ich XI. 
(1450—1501). 
Gr. Heinrich XI. von Werdenberg-Sargans hinterließ sein en bei den Söhnen, 
Wilhelm und Georg II., die Grafschaft Sargans mit Ausnahme der Stadt Walle n- 
und den zu den zerstörte n Schl össern Freudenberg und Nidberg gehörigen Orlen, 
^' lche sich Oestreic h Vorbeha l ten hatte, fern er die Lehen vom Bisthume Chur. Diese 
J1:;- der sog. Grafschaft Schams, dem Rheinwald, einen Theil an Tschappina, am 
Heinzenberg und Saffien, mit den festen Schlössern Ortenstein, Bärenburg, Ober- Ober-
	        
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