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Full text: Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg

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den Gebrauch ihrer auch in bistorischcr Bezi ehung reichen Archive 
zu Sigmaringen und Donauöschingcn huldvollst gestatteten, sowie 
die freu nds ch aftliche Hül fe, welc he mir die bei die sen Archiven an­ 
gestellten hochfürstlichen Bcainten, Kammerrath und Ar chivar Bil- 
harz in Sigmaringen, Archivar Wintermantel und Archivsreg ist ra­ 
tor Wagne r in Donauöschingcn a»gedeihen ließen. Eben so wurde 
es mir durch die Güte des Stadtarchivars Wegelin in St. Gallen 
möglich, das das igc, in vielfach er Beziehung so einzige und wohl­ 
geordnete Archiv zum Behuf e dieser Geschichte zu benutzen. Außer­ 
dem erhiel t ich rei che und werthvollc Beiträge von den UIN die 
Geschichte so hochverdienten Männern, deur Dr. Raiser, Ritt er, und 
kön. bast. Regi er ungsdirektor zu Augsburg, dem k. k. östr. Custos 
des An ti kenkabinc ts und der Ambraser Sammlung, Ber gmann 
in Wien, dem Verfasse r der schätzbaren Geschichte des Appenzeller­ 
Vol kes, Joh ann Kaspar Zellweger dem ältern zu Trogen, sowie von 
me hreren ang esehen en und achtungsvollen Mä nnern der Schweiz. 
Eben so freundlich theilte mir Bürgermeister Huetlin in Konstanz 
me hrere die Geschi chte der Grafen von Montfort nnd Wcrdenberg 
betreffende Ur kunden aus dem dasigcn Stadtarchive mit, in welchem 
sich gewiß noch manc he historische Urkund en und Beiträg e für die 
Geschickte des Mittelalters vorsiuden, in welchem die Stadt Kon­ 
stanz, als die Hauptstadt des Bun des der Seestädt e, eine so aus­ 
gezeichnete Rolle spiel te. Durch diese vielen Beitr äge und zum 
Theil bisher iiock ungedruckt e?? Urkund en und Noti zen ivurd c ick 
all ein in den Stand gesetzt, einzelne Thatsachen auszuhell en, ein­ 
zelne Widersprüche und Verstöße, we lche sich in den gedruckten 
Werken über die Geschichte dieser Geg end auch bei den bewährte­ 
sten Schriftstellern, z. B. Tschudi, Joh. v. Müll er K. vorfinden, 
ร,1 berichtigen und so wenigstens einen Beitrag zur Geschichte 
Schwa bens und der allgränzenden Länder der Schwei z nnd des 
Vorarlbe rgs zu liefern
	        
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