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Full text: Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg

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lung zue Mengen dem Dorff alle die Freyhalt und Art, die ihn mein V alter seelig 
Graff Haugg zue der Hoffstatt die sein recht argen was, zu ainem ewigen Gottes­ 
dienst und zue aincr Sammlung vergab und gegeben hat. Also daß ni emandt mit 
ihnen soll zue schaffen han, noch Lekhümmern soll, mir kheinen Dienst von mier und 
meinen Erben. Wer aber daß diese lben Schwestern Ihnen sel ber nit Recht thäten, 
daß ich Ihnen nit tra we, so verre sie von der Hoffstatt fucren, oder verendern 
wurden, oder wollen, ohn meinen Guns t, so will ich daß die HoffstaLt, und das­ 
selbi g Guet was sy von mein es Vordern guet Handt, wider an mich und meine Erben 
fall en, es zuebesetzende mit an dern erbarn Gaistlic he n Leuth, daß Gott esdi enst ewig­ 
lich da bleibe. Wer auch daß ihr aine außgienge und wider Ihr Orden thätte, die 
soll khain Ansprach wider Han zue der Hoffstatt, noch zue dem Guet, sy wolle dan 
wider in vorn gehorsam geleben, und Bueß empsahen nach deß Ordens Gewohnheit 
und Recht , und er lebe in Schwester zuempsahende, wenne sy abgangen seind , an 
Ihr statt, alsso in vi! Rutz ist, und sy dunkhe daß sy sich mögen begohn. Und 
daß diß alles bestall bleibt, so henck he ich mein Jnstgel an disen Briff zue ainer off­ 
nen Urkhundte. Der ward Leben zuer Sch er, da man zahlt von Gotte s Geb urt 
dreyzehenhundert, darnach in dem dreyzehen Jahr, an Saut Agnesen Tag :c. 
1424 am Montag nach Bartholomä spricht Gr. Rudolf v. Montfort, zu 
Rotenfels die Klo sterfrauen von allen St euern rc. von obigen Gütern und de nen, 
die Hr. Herting, Leutpriester zu Meng en ad รเ. Mart, und Heinrich Bartel stei n, sein 
Brude r, zum Kloster gestiftet haben mit dem, daß sie keines derselben ohne Ein­ 
willig ung der Herren von Schär veräußern dür fen. 
Nr. 5. 
(Co pia. Dona uös chingen. ) 
Ka iser Rudolf I. be stätigt den Verkauf der Gr afschaft Hei ligenberg 
an den Gr. Hugo von Werdenberg. 
Rudolsus dei grati a Romanorum Rex, semper Augustus, universis inipcr ij 
Roma ni fidelibus presentes litteras inspecturis, gratiam suam, el omne 
bonum. Presentis vile neg ocia, ob hu mane condit ioni s fragil itate m, consumit 
obliv io, nisi fidel is scripture testimonio in thesau ris memor i e repona ntur 
Ad un iversorum itaque, tam presentiu m , quam etiam suturorum notitiam 
uolumus peruenire , quod vyr nobilis 7 Bertoldus 7 comes de sancio Mon te, Mon te,
	        
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