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Full text: Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg

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vil er Zm gebtsseren niecht, aber man soll dem Gericht und dem Amman bessern. 
Ich vergich auch Graff Wilhelm von Montfort, daß dise vor benent en gesezt und 
Recht steht bleiben soll, dem Armen als dem Reichen, Es sey dan daß Ichs Enderen 
wolle. 
Nr. 17. 
(Copia Copla e aus dem Buche: Allerlei Schrl sten ie. 1338.) 
Theilbrief zwischen den Grafen Hugo und Rudolf von Montfort zu 
Feldkirch und dem Gr. Wilhe lm von Montfort zu Tettnang über 
die Güter und Berlassenschaft ihres gemeinschaftlichen Vetters, 
des Gr. Hugo zu Bre genz vom 1.1338. 
Wir Graff Haug und Graff Ruedolff, Gebrüderen von Montfort khünd en 
und vergi chen öffentlich an disem Brieff, allen den die ihn ansehent, lesent oder das 
hören lesen , daß iriet mit unfferm lieben Betterm, Graffen Wilhe lm von Montfort, 
ains freundtl ic hen th ails lieblich übcrkbomen seyen, umb die Leuth und Gue tter, die 
Weylandt unser Vet ter Grass Haug se elig von Bregenz, gemainlich an uns brach t 
hat, also, daß Ihme und seinen E rben, zue rechtem und gleichem Thail gefallen 
und word en feint», dise nochbenannte Leuth und Gueter, deß Erste n in dem Bre- 
gentzer Waldt, als der Suters entspringt oben an in dem Gebürg, und als Ihr 
Fluß geht, abe in die Bregentz, und dannen auß der Bregentz als die Kilchspyl zue- 
saminm stoßcndt, die Egge Alberswendi und zum Schwartzenberge, und da entzwi- 
schen denselben Kilchspylen hin, nutz in die Schwartzach und die Schwartzach abentz 
in die Fuesach, und die Fues ach ab biß in den Bodensee, und was innerhalb ligt, 
und biß an die Bregentz, an die dre yßig Markh Gelt, das man nennt St. Peters 
Guet, sie fonbt uns bleiben und be halten sein. Ihme ist auch zu Theil word en daß 
Kloster in der Auw zue Breg entz mit alle!: Rechten die es hat, und darzue gehvrendt, 
ohne die Re chte deßelben Klosters die in unserm Theil gefallen sein, sondt uns auch 
bleiben. Wier seyen auch dieß mit Ihme überkhommen um die Achlöse in dem 
Bregentzer Wald t, was Holtz in den Montasunen nid ern Theil gehawen wirdt, daß 
soll man Ihme verachlvsen, wie gewonlich ist, und seynd auch Wass er und alle 
Weg biß in den Bodensee, demselben Holtz ungew arlic h gemein feind, und soll Inns 
auch baidenthalb schirmen , alß gewonlich und nottürfftig ist, ohne Geverd. Und 
was Holtz in seinem Theil gehauen würdt, daß soll er geen und vamit thuen , was 
fein Will. Ihme ist auch zutheilt worde n Thaldorff, die Burg und Vo gtey, und 
der Kürchensatz zu Konstantz, und was darzue gehört und darzue gedi ent hat, mit mit
	        
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