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Verwandten, vie ihn in seinem Unglücke nicht verließen . Gegen 900 der letztern
aus dem benachbarten Adel, den Dienstmannen ves Klosters versammelten stch um
ihn, mit welchen er die wohlbefestigte Stadt Wyl besetzt e, von wo ans er ver
he erend und plündernd, die Besitzu ngen seines Gegners Übersiel, das kaijerl. Eigen
thum nicht schont e, und sel bst das often *. Städtchen Schwarzenbach erob erte und
niederbrannte. In Wyl belagert, vor welches selbst des Kaisers gleichnamiger Sohn
Rudolf gezoge n war, schl ug er die wieder holte n Stürme ab. Müde der Verheerungen,
die diese Länder erlitten, forderten die fri edlich Gesinnten, so wie des Abts Freunde
denselben auf, sich dem Kaiser zu unterwerfen. Dieser zeigte sich hiezu geneigt,
re iste noch im Jahr 1287, nachdem er seine n Verwandten, den alten Markgrafen
Heinrich von Burga u in Albe gg besucht hatte, in des Kaisers Heerlager bei Herwart
stein, einem Helfenstein ksc h en Schlosse, woselbst er dem Kaiser vorgestellr wurde . Man
unterhandelte und suchte eine völl ige Aus söhnung und Vergle ich zu be wirken l), aber
die weitern Unterhand lungen z ersc hlugen sich, als der Kaiser auf Anstisten des
UntervogtS Ulrich von Rams chwag, noch das Schloß Jberg verlangte.
l) Für den Abt Wilhe lm verwendeten sich die bei dem Kai ser vielvernlogende Burg,
grafen Friedr ich von Nürnberg, der Graf von Oettmgen und Heinrich von Klingenber g,
- welchen sich endlich auch der junge Herz og Rudolf, des Kaisers Sohn anschloß, durch
dies en erhielten sie endlich, „daß der Brand von Schwarzenbach vergeben wurde , nicht
aber der Tod der Leute, welch e hie bei das Leben ver loren hatten," Urk. Oct. 1287 in
fas tis Rud olph p. 139. Der Empfang des Abts Wilhelms war nicht gnädig, er mußte
von dem Kai ser die har ten Worte hören: „Är haut dem Rich u uns das größte Laster
getan, das im je beschah, seit ich König war." Der Abt fiel vor dem Kaiser auf ein
Knie nieder, und sprach: „Herr darum bin ich hier, was ich geth an hab, daz ich das
bessern will, ünz (bis) an üwer Gnad."
Abt Wilhe lm reiste unausgesöhnt vom Kaiser weg. Die Erbitterung war
größer als zuvor. Der Kaiser ernannte den Co nrad von Gundels ingen, Ad mini
strator zu Kem pten, zum Abte in St. Gallen, und zog se lbst dahin, uni di esen in
den Besitz der Abtei zu se tzen. Abt Wilhe lm rü stete sich zur Gegenwehr, be fest igle
und bes etzte besonder s die Hauptvesten Jberg, Klanr und Alt-Toggenburg. In
diese letztere für unüberwindlich gehaltene Burg warf er sich, der Uebermacht wei
chend , nachdem er stch in Wyl in dem flach en Lande nicht mehr halten konnte. Hier
fand er treue Vurgleute, unter dies en zwei Landleute, Bodme r und Wagenbuch,
diese gaben ihm die Versicherung: „Herr, sitzen d, wo Jr wellend, so wand wir beio
üch spisen, und Nkinmen zu üch, wer üch geliebt, so wellend wir üch gnug Brod,
Wie, Fleisch und Mulchk en gnug schaffen/' Sie hielte n auch ihr Wort, erhielt en
nicht nur ihren Herrn und sein Gefo lge länger e Zeit, sondern sammelten noch be
deut ende Vorräthe. Tschuvi T. I. p. 197. — Wilhelms Brüder-, Fried rich Bischof Bischof