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by 11115 gehebt hand, das och wir Gr. Wilhalm von Montfort bekennen das, wir
das getan haben, doch uns und unser Erben line schade n. Geben ze Cost entz an Dent
nächste n Mltwo ch vor sant Con ratz tag des hailigen Bischofs, do man zalt von Gotz
gebürt vierzehn hundcr Jar, und darnach in dem zwolfften Jar.
Nr. 38.
(Anno 1415, den 6. September zu Bregen z)
.Die Grafen Hugo und Wilhelm, Vett ern (Onkel und Neff e) von
Montfort, Her ren zu Bregenz , errichten unter sich einen Burg
frieden, sich erstreckend auf die Burg und Stadt Bregenz und
einig e weitere, ihnen gehörige Schlö sser.
(Aus bem Archiv ber Stabt Bre genz.)
Wir Grauf Haug, und wir Grauf Wilhelm , Gevettern von Montfort und
Herrn ze Bregenz bekennen, und verjehen offenlichen für uns, und unsere Erben,
mit dem Br ief, und thun khundt allermeniügllch, daß wir von angeborner Sipp-
und Freundschaft wegen darzu geneig sind, damit wir unser Lieb Leut und Guet desto
baß im Frieden und in sun setzen, und mit einander bleiben und besta n müße n, Dar-
umb so haben wir Graus Haug und wir Graus Wilhe lm, Gev ettern von Montfort
und Herrn zu Breg enz einhellig und mit veraint em freien Willen , und mit wolbe
dachtem Sinn und Muth, mit Rat und Hulf unsrer guten Freundt, Diener, und
ander wisen Lüt, die dabei gewesen sei nd, und auch um das daß wir bei unsern Herr
schaften, Leu ten und Güter in Fried, und Freundtschafft unb ganzer Liebe desto furo,
und bester bas bestehen und bleiben müßen, mit ainander ain getrewer, ungeverlicher
Burgkfried aufgenommen und gemacht, uemen und mache n auch wissentl ich mit
Kraff t und Urkhund diz Br iefs mit unsern Schloßen Bregenz, die Burgk, und Bre
genz der Statt, mit der Veste Hohenegg, mit der Veste Thalerdorff (Thaldorf) und
mit allen unsern Le uten und Gitter, und die d arzue und da rein gehöre n, oder sond
von Gewonhait und von Recht, und mit allen unsern Leuten und Guettern, die uns
von unnsern Vättern sei. Gedüchtnuß ze Erben worden sind, nicht s ausgenommen
den mms Gr. Hugeu von Montfort, und unser Erben die Veste Reuburgk, mit ir
Zng ehord, in Churwalz gel egen, wenn das unn ser Pf andt ist, von unnserer gn edi-
gen Herr schaf ft von Oesterrei c h rc. Mit den Gedingen und Stucken als hernach an
disem Brie ff geschriben und beschaiden ist; also deß ersten, daß wir obbenanten Herrn
bal'd mit ainander leiplich zu Gott, und zu den Haillige n, gelert Aidt geschworen geschworen