alten von Öen Bergkna ppen erbau ten Kirc hlein auf feinem Rücken.
Der Harne erscheint schon 1375 und entspringt dem lateini s chen
crista, Kamm bei Tieren unö Berge n. (Ein Kristakopf befindet sich
im (Sauertal. Sein fibjenker an der III, welcher die Pfarrkirche
von Tfchagguns trägt, führt auch den Hamen Kri sta. (Ein K rist-
berg wird 1461 im Kleinen Walse rtal ebenfalls e rwähnt.
Kugel oder Hohe Kugel , 1642 in. Der Harne ist Mar einer
Erklärung nicht bedürftig, aber weil er eine kleine G eschichte hat,
soll er doch her beige zogen we rden. 2m 14. Jahrh undert lautet er
fllpppla und filpigel Hlpe, im 15. Hlpi gelfi rst, 1537 zum ersten
mal Khuglspit z, 1783 Hohe Kugel und Kugle r Hlpe ob (Fragern. Der
Berg ist bekannt wegen sein er Hussicht.
Kulm, mit gleichnamiger Hlpe und hübscher Hussicht ob
Rebe rsa xen. 1618 der Hebersaxer Waisä tz Gülm, 1434 (B ulms Wald
und Gemein de, d. h. Hllmende in Hebersaxen. Ein Domini k Gülm
von Rieden bei Bregenz ist 1545 Dorf ahr des späteren Höels-
geschlechtes von Gilm, dem der berühmte tirolische Dichter Hermann
Gilm von Rosenegsi angehört. Das Wort ist die Derkürzung von
lateinisch culmen, Gipfel, Spi tze. Gleiche Bedeutung hat auch das
folge nde, nebenbei bemerkt, ist auch der Kulm, ein Bergrücken im
Fürstentum Liechtenstein, bek annt, durch den ein Tunnel vom
Rhein- ins Saminatal hinüberleitet.
Kumm enber g, 668 m, mitten im Rheintal zwischen Götzis und
Koblach. Hite Leute nennen ihn Kummenstein. 1675 erfolgte die
Gründling der neuen Pfarrei auf dem Kummen oder zu Koblach.
1409 ersc heint ein Berts chi von Kumben, 1383 und 1294 ein Hof auf
dem Kumben. Der Harrte ist Hbkür zung des lateini s chen acumen,
B e rgsp itze. Der Weiler Kommingen an seinem Flitze Hat mit
acumen kein en Zu sammenh ang.
(Buntberg, 1783 bei Huber, reihe ich wegen der viel en Grund
worte auf (Bunt oder Gund hier ein. Wahrs cheinlic h ist es der
IDarmatsguntkopf, 2049 in, mit Bergunten an der Grenze des
Kleinen Walfertäis bei Hirschegg gegen Bagern. Warmats ist der
Personennam e Wahrmund und das Grund wort (Bunt. Es ist schon
in der (Einleitung au sgeführt worden, datz es bereits 1059 im Hus
druck „Gipfel (Bemeinengumbet“ vorkomm t. (Bumbet stammt wohl
vom r o manischen cumba dal, cumbetta Tälchen. Ulan verste ht dar
unter besonde rs im Hllgäu zwischen Bergen liegende, grasreiche
Vertiefungen mit Hlpen, Weidgängen und oftmals Tümpeln , Gum
pen genannt in Öen Senkungen. Im Schweizerischen Iöiotikon
wirö (Bumpen geraöezu mit (Bun ta zusammengestellt. Es gibt in
öer genann ten Gegen ö z. B. 1783 Ibersgunten, Hir sc hgunten, Gste r-
gunten, HImas gunö, Hlpen 2C., im obersten Lechgebiet 1376 Bürchis-
gunö, Birketsgumpen unö Birchers Kump, natür lich alles öasselbe.
Der römische Einfluß reichte öurch Öen Hamen Gilliö von Horöe n
her über dampoöunum Kempten bis an Öen Ranö öes Bregenzer-
walöes unö Tannberges. 18