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Full text: Vorarlberger an in- und ausländischen Hochschulen : vom Ausgange des XIII. bis zur Mitte des XVII. Jahrhunderts

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27. Fr. Norbert aus Feld kirch, eingetreten 1630, 14. Sept., ge­ 
storben, 1632, 8. April F eldkirch. 
28. p. Pankraz, Adam Zü rcher aus Bludenz, eingetreten 1630, 
7. März, 1654, gestor ben 17. Aug. Bludenz. 
29. P. Pelagi us aus Schwar ze nberg, eingetreten 1650, 27. Nov., 
gestorben 1661, 12. Aug. Laufenburg. 
30. p. Perfekt Haub ner aus Feldkirch, eingetreten 1650, 15. Dez., 
gestorben 1705, 17. Jan. Rheinfelden. 
31. p. Philipp aus Bregenz, eingetreten 1603, 9. Febr., gestor ben 
1615, 25. April Würzburg. 
32. p. Pius, Joh. Ka spar V. Castelmaur, Ro nsberg, aus F eldkirch, 
e ingetre ten 1613, 6. Febr., gestorben 1629, 17. Nov. Sitte n. 
33. p. Samuel, Ulri ch Wolf aus Bludenz, eingetreten 1649, 29. Juli, 
gestorben 1708, 3. Okt. B ludenz. 
er mit den kleinen Student en die Lateinschule, absolvierte die Rhetorik und bat 
als Pnesteramtskandidat aufs neue um die Aufnahme in den O rden, die ihm gern 
gewä hrt wurde. 
28. Adam Zürcher war 1617 in Dillingen imma trikuliert; ร. Dill. 213. 
32. p. Pius, Johann Kaspa r von Castelmauer von Ronsberg, war im Jahre 
1622 vier Woc hen lang mit den T ruppen, die Maienfeld entsetzen sollten, auf dem 
Schlosse Gutenberg, nahm an der österreichischen Strafexpedition gegen Prätti gau 
teil und an der siegreichen Schlacht im September 1622. Auch in der folgenden 
Zeit wirkte er im Prättigau als Missionär. Als aber die P rätt igauer sich von der 
ös ter reic hischen Herrschaft frei macht en, mußte er sich mit sein em Gefährten über 
die schneebedeckten Berge flüchten, von Bluthunden verfolgt. Beide retteten sich 
nach Schruns im Montafon (Vgl. p. Ferdinand ร. 171 und 191). Darauf rief ihn 
der Geh orsam als Missio när nach dem Wallis, dann als Guardian nach Frauenfeld. 
Im Jahre 1628 wurde er zum zweit enmale nach Wallis berufen. Hier wütete 
gera de die Pest; der eif rige Pater erschöpfte sich im Dienste der Er k rankten, bis 
er selbst von der Seuche ergriffen wurde und als Opfer der Liebe starb (P. Ro­ 
muald, ร. 410). Er wurde zu Sitt en begraben. 
Die Stammtafel dies es alten A delsg eschlec htes ร. Bucelin. Rhaetia 381. 
Barthol omäus von Caate llmur war 1545 —1546 Stadtpfarrer von Feldkirch 
(s. Rapp I, 55). Rudolf von Castelmur urkdl . 21. Dez. 1484 (Feldkirch Stadia. ). 
33. p. Samuel , Ulric h Wolf, Sohn des Bürgermeisters Ulrich Wolf und 
der Christ ina Neyer, geboren zu Bludenz 1630, war von 1671 bis 1674 Guardi an 
in Bregenz und hielt daselbst dem kaiserlichen Feldobersten Kaspar Sch och, R eichs­ 
rit ter und Gerichtsherr von Ho he nweiler und Vogt der Herrschaft Bregenz und 
Hohenegg, im Jahre 1672 eine Leichenrede, die das merkwürdige Leben dieses 
Kriegsmannes erzählt und in Bregenz gedruckt wurde . Auch gilt er als der Ver­ 
fa sser der originellen Gra bsc hrift auf der Steinplat te, die in der Bregenzer Pfarr­ 
kirche auf der Epistel s eite unter der Kanzel zum Andenken an den altem Hau­ 
degen ang ebracht ist. Die Inschrift ist in Bergmanns » Beiträgen« ร. 96 abge­ 
d ruckt. (Vgl. Rapp II, 479). Von 1677 bis 1680 und von 1690—16 93 war er 
Guardi an in Wangen, p. Romuald (ร. 556) berichtet, er sei in jeder Gattu ng von
	        
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