Vo rwort
Eine Einsichtsna hm e in die ält esten Leipziger und Heidelberger
Universitäts-Matrikeln belehrte mich, daß man che Vorarlberger, was
bisher wenig oder gar nicht beachtet wurde, in f rüher Zeit an jenen
Hochschulen den Studien oblagen, ü berrasch end war es mir ferner7
selbst in den Acta nationis Germanicae universitatis Bon oniensis des
XIII. und der folgenden Jahrh underte die Namen von nicht wenig
Vorarlbergern verze ichnet zu fin den. Eine weitere Umscha u in den
Matr ikeln anderer Hochschulen bot ähnliche Ergebniss e. So entschloß
ich mich, meine Sammlung nach Möglichkeit zu vervo llständ igen und
die Resultate weiteren Kreisen bekan nt zu geben. Freilich stieß die
Bes chaf fung des Mater ials und die Bearbeitung desselben auf viele
S ch w ierigkeiten, doch wird vielleic ht der Nu tzen die aufgewandte
Mühe loh nen.
Der Verfasser e rfüllt an diese r stell e die angeneh me Pflicht,
allen denen, welche diese Arbeit mit Rat oder Tat gefördert haben,
den geziemenden Dank auszus p rechen, vor allem der historischen
Kommis sion für Vorarlberg und Liechtens tein, welche die Veröffent
lichung der Arbeit veranlaßte und für die Kosten aufkam, sodann
den Vorstä nden und Be amten der benützten Archive, der Univer sitäts
Bibliothek in Wien, der Universitäts-Bibliothek in Innsbruck und der
Staats-Bibliothek in München. Ein ganz besonderer Dank gebührt
dem H. Universitätsarchivar in Wien, Sektionsrat Dr. A. Goldmann,
der mit ausnehmender Fr eundlichke it ihm ein Exemplar der W iener
Matrikel-P ubli kation von Hartl-Schrauf zur Benützung auslieh, dem