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Full text: Vorarlberger an in- und ausländischen Hochschulen : vom Ausgange des XIII. bis zur Mitte des XVII. Jahrhunderts

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78. p, 187. 1509 Michael Schmid de Feldkirch cle­ 
ricus Cur. dioc. 
79. p. 187. 1509 Diepoldus Schmid de Feldkirch 
cleric. Cur. 
dioc. XIII. Junii. 
Jodocus se tzte seine Studien in Wittenberg fort, wo er im Jahre 1510 in 
die Matrikel eingetra gen wurde; ร. Wittenb. 16. Le ipzig 58. 
78. Notari us univers. 8. Juni 1509: con clusum fuit, quod notar ius universi­ 
tatis Michael, cognomento Schmid, probetur ad dimidium annum in concilio 
u niversit atis sedendo, acta conscribend o et similia universitatis n omine perficiendo 
^... 28. Jan. 1510 Proto c. Se nat. Michael Schmid von Altmans hausen 
war Licent, iuri s. Er wurde 1521 Stad tpfarrer von st. Nikolaus in Feldkirch, 
Dekan des drusianischen Ka pitels und Do mherr zu Chur. Er werwaltete die Stadt ­ 
pfarrei bis 1533, dann zog er nach Chur und starb dort als Domkantor im Jahre 
1535. Vgl. Prug ger ร. 81, Tuor ร. 52, Rapp I, 54, 55. 
Den Stammba um der Ritter, später Freihe rren von Altmanshausen gibt 
Buceli n, Rhaetia 445: Pervetustae ac praenobilis, inter Velclkirchenses sp ectatissimae 
familiae ab Altmanshausen genealogica designatio. Der ursprüngliche Name ist 
Schmi d. Unter diesem Aamen f inden wir die beid en Brü der M ichael und Die pold 
in die Matrike l 1509 eingetragen; so nennen sich auch beide noch als Domherren 
von Chur, währe nd sie von anderen zur se lben Zeit schlechthin Altmanshausen 
genannt werden. Nach Mone (Z. G. 0. Rh. I, 1850, ร. 339) soll Altmanshausen 
ein ausgegangenes Dorf bei Erbstetten auf der Alp (O.-A. Münsingen) sein, unweit 
der Trüm mer von Wartstein, 3 Stunden von Fr anke nhofen und Tiefenhülen. 
79. Diepold Sch mid von Altmanshausen, Brude r des vorher ge nannten 
Michael, wurde gle ichf alls Domherr zu Chur. Das Grabdenkmal beider Brüder war 
ehedem in der Pfar rkirche zu Feldkirc h zu sehen (Prugger, ร. 81). Seine r eich­ 
halt ige und sehr wertvolle Bibliothek schenkte Die pold zum Teil den Kon ventuale n 
■auf St. Viktorsberg: ein Teil befindet sich jetzt in der Bibl iothek des Klos ters in 
der Mehrerau. Die Inschrift in den Büchern lautet meis tens: Est Die poldi Fabricii 
(-=^ Sc hmid). Auch die Stadtbibl iothek zu Feldkirc h besit zt einen Band (Lib. ร. 
Ambrosii) mit der Inschri ft: Diepoldi Fabric ii. 
Michael Alt man shuser 1538 insk ribiert in F reiburg (135). 
Michael Altmannshuser 1543 inskribiert zu Ingolstadt (24). 
Johan n Jakob von Altmanshausen 1598 insk ribiert zu Dillingen (345). 
Johann Bapt. von Altmanshausen 1604 inskribiert zu Dillingen 328, 1607— 
1609 zu Rom (9). 
Georg Jakob von Altmanshausen 1627 insk ribie rt in Dillingen (346). 
Meh rere Mitglieder der Famil ie hatten das Hubmei ster amt der Herrschaft 
Feldkirch für läng ere oder kürzere Zeit inne, so 1554 und 1558 Achilles von 
Altmanshausen. Michael von A. ist 1558 und 1559 Stadt amm ann in Feldkirch; 
1562 und die folgenden Jahre ers cheint er als Hubmeister. 1576, 1582, 1586 ist 
Georg V. A. Hubmeister. Moritz V. A. ist 1580, 1588, 1591 Stadtammann in Feld­ 
kir ch, im Jahre 1620 Christoph Moritz V. A. Vogteiverwalter der Herrschaft 
Feldkirch. Die genannten Familienmitglieder w erden im Jahrzeitbuch der Stadtpfarrei 
Bregenz Jtreg . fol. 67 und 68 e rwähnt beim Lochersch e n Jahrtag. Im Felk. Beicht­ 
register 1532: M oritz Altmanshusen, Hubmais ter sampt Amali a Putschin, sein 
Egemachel. Vgl. Bucelin, Rhaetia 445, 446, Keckeis, Vor. Mus. Ber. 45, 1908 ร. 147.
	        
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