Schloß Feldk irch-Schat tenburg. 147
des Vogt eiam tes in das durch die Aufhebung des Ordens der Gesellschaft
Jesu 1773 freigewordeue alte Jes uitenkol leg in der Stadt (heutige Bezirks
hauptmannschaft), in das nun gleichzeit i g auch das Reutam t übertragen
wur de, ward die Schattenbu rg als Amtsgebäude entbehrlich, und es kam
1779 am 3. Mai mitsam t den zuge hörigen Gütern zur Versteigerung. Zwei
Wirte in der Stadt, der Kronenwirt Fitsch und der Adlerwirt Hänsle, er
stande n sowo hl das Schlo ß als auch das vormalige Hubhaus, vermutlich
das heutige Gasthaus zum Ochsen. Da aber die Schattenbur g den Käufern
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Schattenburg, Nordansicht.
nicht eingeant w ortet werden konnte — denn der Vogteiverwalter Franz
Philip p Gugg er v. Staudach hatte die Erlaubnis, auf Lebzeiten darin
wohnen zu dürfen, und die ararischen Gefängnis se befanden sich
ebenfall s noch weiterhin im Schloß, — so nahm das Aerar letzter es Ge
bäude wieder zur ück. — Unter der bayrischen Regierung wurde das Ge
fängnis in die Stadt hinunter verleg t, nnd man suchte nun neuerdings
das in sehr schlechtem Zustand befindliche Schloßg ebande im Versteige
rungswege los zu werd en, wobei ausdr üc klich dem Kä ufer freig estell t
wu rde, das Gebäude, aber nur als Ganzes und diesfalls vollständig, zn
demolieren Nur allein dem glück lichen Umstande, daß die beim allen-
fallsjgen Abbru ch sich ergebenden Materialien den Kaufpreis nicht gedeckt gedeckt