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St. Viner und der Adel von Nüziders. 541
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erscheinen Trisner im Prättigäu an-
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Diese Edlen von Tris nn erscheinen seit der 2. Hälfte des 13. Jahr
hunderts auch als Burgvogte der Grafen von Werdenberg-Sargans auf
Wappen der v. Trisnn
deren Schloß Nüziders; die Familie hatte die halbe Burg daselbst inne
als Lehen ihrer Her ren. Schon^egen Ende des ersten Drit tels des 14. Jahr
hunderts woh nten die von Trisn n nicht mehr auf ihrer Burg St. Mamer-
ten und kam um diese Zeit be reits der bürgerliche Name Trysner (Trisn er)
für Angehörige ihres Ge fchlec htes auf. Mit den in Diensten der Bluden
zer Grafen stehenden Edlen von Brunn enfe ld waren die von
Tris un verwan dt und wurden letztlich von dies en beerbt.
Laut Urkunde von 1331, Juli 4-2 erkauft en Graf Hartmann III. von
Sargans-Vaduz und dessen Bruder Rudol f IV. von Heinrich Trisner das
diesem und seinen Eltern von den Vor fahren der Grafen verliehene Lehen
Burghalden in Nüz iders um 60 Mark Silb ers zurück ?) Unt erm 21. No
vember 1366 urkunden die Gebrüder Trisn er, daß sie vom Grafen Rudolf ,
wohl dem Sohne Hartmanns III., die Kirch e von Nüziders empfang en
hätten ?) — Ein Ulrich Trisner erscheint 1383 und 1394 als Pfarre r in
Nüz iders. Zur sel ben Zeit lebte eine Fami lie Trisner in Dalaas; auch in
Kl österle waren seit alters Trisner seß haft. Eine Margaretha Triesnerin
war die Ehefrau des Feldkirche r Stadtammanns Heinrich Mark und starb
1443. Hiermit
sind im wesentlichen die Nachrichten über die Linie der Trisner
in Nüziders erschöp ft.
G) Siehe Näh eres über dies Geschlecht urdb ihren Stammsitz im Abschnitt: „Der ehe
mal ige Burgs itz der Edlen von Trisun"; im Sonderdruck (Liechtensteinische Bur gen) S. 67 —74.
’) Geric hts«. Blud., jetzt Landesa.
8) Bi sch. A. Chur, M. 222.