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Full text : Feldkirch. Die österreichische Stadt am Alpenrhein

Seine bedeutendsten Arbeiten in Vorarlberg sind das Kri egergedächtnisbild
 „Die vier letzten Dinge", das Giebelmosaik und die
übrige Bemalung der Dornbirner Pfarrki rche. Der schon fast verwitterte
 Giebel des Landesmuseums in Bregenz, das Fassadenfresko
der Weinstube Kinz sowie die Kirchenvä ter im Chor der Lauteracher
Kir che, der Kopf der Austri a am Landesgericht in Feldkirch sind
neben zahlreichen Ölbildern und Zeichnungen das Wesentl ichst e,
was hierzula nde von seinen Wer ken erhalten ist. In Münch en hatte
Huber namhafte Aufträge an der Resid enzfassad e, der Treppenhalle
der Universit ät und des Kunsthauses. Von den vielen Glasgemälden,
die er ausführte, seien als wichtig ste nur die Pr opheten des Bremer
Domes und die Ki rche zu M onheim genannt.

Eine überaus reiche Ausbeute an Werken zeichnet dieses markige
 und vit ale Künstlerleben aus. Josef Huber gehört zu den
fr uchtbarsten und erfolgreichsten bildenden Künstlern, die das Land
hervorgebracht hat.

Es hieße jedoch Feldkirch unrecht tun, wollte man das dort rege
moderne Kunstschaffen verschweigen. Die Stadt selbst ist bemüht,
kulturell e und insbesondere kü nstler ische Bestrebungen zu unterstütz
 en und zu fördern; sie beherbergt übe rdies etli che bildende
Künstler, die schon mehrfac h bei Ausstellungen in und außer Lande s
die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zogen und sehr
posit iv beurteilt wu rden.

Als erste sei die Malerin Gusti Meyer genann t. Schon in frühester
 Ju gend wurde ihre malerische und zeichnerische Begabung entdec
 kt. Dies er Neigung folgend, besuchte sie die Knirschschul e in
Mün chen und ein Jahr späte r die Akademie der bildenden Künste in
Wien. St udiena ufenthalte in Köln und Düsseldorf, Kunst f ahrten durch
Deutschland, Italien und Dalmatien unterbrachen ihren Aufenthalt
in der He imat, öffentliche Aufträge in der Ki rche von Bludenz und
Rankweil sowie in der Wien er Arbeiterkirche, An käufe der Salzburge
 r und der Vorarlberger Landesregier ung sind Beweise ihrer
Wertschätzung. Doch am meisten liegen ihrer fraulich-weichen Pale tte 101
            
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