Altes und mach en ihre Baugeschichte nur unklarer. Erhalten wir
die Burg, wie sie ist, dann wird die Schat tenburg sich dankbar
erweisen, indem sie auch künftig einen Hauptanziehungspunkt für
Feldkirch sein wird. Das Heimatmuseum aber, das ihre Räume ausgestatte
t hat, wird wieder einziehe n, die Burg noch sehenswe rter
mache n und so mithelfen, allen Fr eunden und Erhaltern der Burg
Fr eude zu bereiten. Hier darf ich wohl erwähnen, daß das Hei matmuseum
in der Schattenb ur g im Frieden alljährlich eine bedeutend
höhere , meist sogar doppelt so hohe Besucherzahl aufwies, als das
an sich viel sehenswer te re und ungleich reichhaltigere Landesmuseum,
desse n römische Abteilung all ein eine Se he nswürdi gkeit
ersten Ranges darstellt. Aber hier ist es die durch alte Möbel und
Gebrauchs gegens tände wieder eingerichtete Ritterburg, die eine besondere
Anziehungskraft ausüb t. Möge es so bleiben! Auch wenn
die Höhenstraße, die zwischen der Burg und dem Schieß stan d vorbeiführen
soll, wirk lich kommt, muß die Burg verschont bleiben von
Umbauten und Mauerausbrüchen. Dem dann entstehenden Wunsch
nach großen, allen Ansprüchen genügenden Wirtschaftsräumen soll
man viel eher durch Fertig stell ung des Schießstandes oder Errichtung
eines Neubaues Rechn ung trag en. Wer am alten Freude hat,
wird trotzdem die Schattenburg besuchen, um mit dem, was ihm
Ritterstube und Hube rtus stube biet en können, zufrieden zu sein. 157