daß unter den Walse rn neben dem deutschen Menschentyp mit der
weißen Hautfarbe, seinen blaue n und hellgrauen Augen, den hellbraunen
oder blonden Haa ren, vereinzelt immer noch ein fremder
Typ sich vorfind e mit oliv f arbiger Haut, mit dunkle n Augen und
schwar zen Haaren — die Spuren romanischer Herkunft.
So sehr also die Versuchung vorliegen mochte, den Namen
Mon tfort mit den französ ischen Namen in der Zeit der Kreuzzüge
in Verbindung zu bringen — Mon tfort ist auf roma nisc hem Boden
gewachsen. Als der schwäbische Graf Hugo, der Stammvater des
Montfortischen Gesamthauses, nach der Mitte des 13. Jahrhunderts
seine Residenz von Brege nz nach der Schatte nbur g in Feldkirch verlegte,
übernahm er zugleich von dem früher Muntifort genannten
bef esti gten Woh nort den Titel Graf von Muntifort. Den Namen, den
die deutschen Grafen etwa 600 Jahre hindurch mit Stolz getragen,
sprec hen wir so, wie er geschrieben wird. 172