accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Heimatkunde der Ortschaft Gisingen

94

Baue ren das Korn Heu storh Streue und an dere geräthschaft in
Heuser, tag sie fanden, besonders weis thuch Anlegente Kleider
Schuo. mit diesem haben sie noch nicht genu g. Sie saufen und
zwvingen Sie Ba ueren zum ein schänken als Wein most Bier Bran ntmein
 und wann sie sich also voll gesoffen und gefressen ihren Sagen
Go thund sie zu letzt öen Baue ren sch lagen. Was das Fuhr wessen
Rinbel anget, so Trieb el iren sie die Baueren und die mäne nen und
fahren mit ihnen bey 8 oder 10 Stund weit ohne Futher immer .
La ufen bis schier die Uferth darnieder fallen , als dann musz mann
ihnen gleich Andere Stel len; es he ißzt immer Bauer spann an und
führe uns. So bald nun ein Bauer ausge spandt der nach Haus
fahren kann, müss en gleich an der stell wider andere auf dem Pluß
gegaw ärtig sein mit ihrnen Mlännenen, Aber nur Pferth, oxen verlangen
 sie seine zum Fuhr wess en. So bald sie aber eine Rechte start e
pttän e bekommen So lasse n sie dieselbe nicht gleich wider los, dann
sie brauchen sie so lang sie könnthen, das bis 8 oder 14 Täg bald
öa bald dann ein anders Ort. Den se lben geben sie die Portion
Futher dem Fuhrm ann aber geben und Schaffen sie zu Trinfen
unö zu Gfsen im Leberflusz.

Weil aber die Franzosen wie man vermuteht, das Land heim-Tich
 haben verkauft mit sambt denen Landes Schützer, die Schützer
aber micht gefangen bekommen, sonder mit ihnen immer Kriegen
mü ssen, fio gehen sie mit denen Baueren um als Theron en mit denen
gschlafen.

Den 28 Augstmonat seind die Lan des Schützer freiw illig von
Hauß ausgezogen bis nach Hohen Emps. aldort seind sie ins qu atir
kommen. Die Rapserliche Truppen Schlugen ein Lager bei Hho chen
2embs on die Französische Vorposten, den dato seinôt etwvelche
otilliöär Truppen nach Nuschlou ger uckt, al dort haben sie mit denen
Franzosen geschl age n. Die Fra nzosen seinôt bon dorten zuvüc gewichen
 nocher Luthe rach und an öen Berg gezogen, und haben da die
Rapsertiche umringen wollen. Da feind die Kaiserliche gezivungen
word en zu Rettirieren bis nach Dorenbieren, bey Dorenbieren haben
die Scharpfschützer befe hl bek ommen vor zu rucken, alda haben die
Schützer die Franzosen bis nach Lutherach zu ruck getriben.

Den 12 Sag Herb stmonat haben die Kaiserliche Milliöär mit
Sandes Schützer bey Clauß und Herrbrands Batdahle gehalten
1st Waf fenstillstan d gemacht worden, auf eine unbestimte zeit. Alls
dann feind die Kaiserliche und Schützer zuruc gmarschiert bis nach
Emp.-Dem

 14 dis feind ihnen die Franzosen nachgezogen bis auf
Gmps. Da haben die Franzosen gespürth das der Landsturm will
ausrucken, da feind die Franzosen ab gmarschiert bis ins QIllgeu
Clauß Oberlochen und He rrbran ds.

Den 17 et 18 haben die Franzosen mit den Kapserlichen und
Bandes Schützet bey Clauß und Herrbrands Batdahle gehalten
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.