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aBau ^erm. Nach Befestigung des Tanne ntvipfel s hält ber 2Iltg efeie
(plier) von der Höhe des Giebelfirstes eine wohigelungeme
otebe mit dem Ausdrucke der Fr eude und Hoffnung, daß die fünffigen
Bewohner des Haus es stets in ungetrübter Freude und Eintracht
darin wohn en mög en. Zur Besieglung unö Bekräf tigu ng seines
aufrichtigen Wunsches schleudert er eine Flas che edlen Weines bom
Gieb el auf einen Hau fen Bausteine. Während des Festmahles foerden
Big arren und Sacktücher aufgeteilt. Spen det der Bau herr aber
semen Festtrunk, so wird ihm zu seiner Schande statt einer Tanne
ein alter Stallb esen auf den First genagelt.
’s Birabrot zemmafürba.
,Am Abend des Fe stes der DI. drei König wir von einigen
ledigen Burs chen des Dorfes das Birnbrot zusammen gelesen ©ie
ne hmen einen Karren oder Schlitten und fahr en durch 00s Dorf
mit Peitschen, Blashörnern, alten Ha f endeckeln, Trommeln usip einen
Heiöentärm vollfü hre nd. Auf dem Karren ift eine Tru he, einige
Burschen tra gen Besen . So ausgerüstet begeben sie sich vor die
Spd ujer, in denen Mäd chen wohnen (besonders gern, To schon ältere
oTtäöchen find) um zu spötteln, daß sie das Birnbrot nicht angebracht
bä ttem. Sie sagen vor den Fenstern einen komischen Spruch uns
ha ngen an, mit dem Besen zu keh ren und R eime, Dorffchatten ufto.
in Die Bouche zu we rfen. In den Häusern, 1o der Gpas gut cuf qenommen
wird, bekommen die Burschen S tost, Schnaps und Girnbrot.
Dies er Brauch ge hört jetzt der Ve rgangenhei t an.
Hiefeln gehe n.
Gin Bursche, der zu einem Mädchen auf den Heimgarten (zur
Otubate) geht, muß am Thoma smarkt mit se inem Schatz hefeln"
geben. Das heißt: Et geht mit ihr ins Wirtshaus und kauft ihr
etipas. Dann kann er am Stephanstage abends zu ihr hinge hen
und er wird mit Birnbro t, Schnaps, Wein usto. bedacht. Oluf
den Heimiveg gibt ihm das OTtäöchen einen Birleib und ein Gadtuch
mit.-S
t e n gel he nie t e.
, Sm Herbste, wenn der Hanf gebrochen tvirô , gibts zum lettenmat
die fiog ema nnte „Stengelhenkete", wobei OTost, Schnaps, Kaf fee
Küc hle und dgl. aufgetischt wird. Sndem jetzt bei uns kein Sanmebr
angebaut wird, hat sich der Brauch mehr oder weniger auf
das „Türkenausschälen" übertragen. 5 T