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Schiert und zwar auf den Griff, der gewöhnlich Sie Form eines
Kreuzes hatte . Auf den Kirchenbildern ist das Schwert Das getoöhn-Tiche
Attribut und Symbol der Märtyrer.
Der Schuh war im deutschen Rechte ein Symbol der Iboption,
Ser Le gitimation und dem Verlöbnis. Der Bräutigam brachte der
Braut einen Schuh; sobald sie den Schuh angelegt hatte , wurde
sie als seiner Gewal t unterworfen betrachtet. Der Schuh ivar das
Sinnbild der Chegewalt, woraus sic die Redensart, „unter dem
Pantoffel steh en", erklär t. Sm Bauernkriege war der Bun dschuh —
ein Schub mit Riemen, wie ihn die Bau ern der da maligen Zeit
trugen - öue Feldzeichen der Alufrührer. Der alte sinnbil dliche Gebrauch,
wenn man irgendwo ungastlich ausgenommen wvo rden ist
ober sonst über Fre vel zu klag en hat, beim Weggehen den Staub
von den Schuhen zu schütteln, zum Zeugnisse, daß der Weg vergeblich
gemacht sei, wird schon in der hl. Schrift erwähnt.
Der Schlüssel ist ein Sinnb ild des Be sitzes und der Gewalt.
Im altdeut sch en Brivatrechte ist er im besonderen ein Symbol hausfräulicher
Gewalt. Die Hebergabe eines Haus es, einer Kirche oder einer
Stadt geschah durch Aeberreichung des Schlü s sels. Die Schlüs selblume
hat ihren Namen dav on, weil sie zu erst aufbl üht und gle ichsam
das ganze Bl umenr eich des Frühlings aufsch lie szt.
Der Ring ist das Wahrzeichen der ewig en Verbindung, sofern
Die Krei sform ohne Anfang und Ende die Ewigkeit, der Ring als
Glied cm der Kette aber die feste Verbindung bedeutet. Ein RechtsSpri
chwort sagt hievon: „Sst der Finger beringt, so ist die Sungfrau
be dingt . Der Ring, welchen die Bisch öfe tragen und in dem
sich Reliquien befinden, ist ein Zeichen ihrer Vermählung mit der
Kirche. Die Bisch öfe trag en den Ring seit dem siebenten, die Ql ebte
seit dem 12. Jahrhundert.
Das Kreuz kam im rechtlichen Gebrauche zur Festst el lung der
Grenz en bor. Eben so bedeutete es Markt-Gerechtigkeit und Weichbilös-Frieden.
Der Klä ger oder Ger i chtsbote steckte ein Kreuz an das
Haus oder auf die Sache des verurteilten Schul dne rs. Vor Ze iten
war es Sitt e, vor die Namensunterschrift ein Kreuz zu zeichnen;
es kommt davon noch der Gebrauc h, dass die des Schreibens Ainkundigen
durch ein Kreus unterzeichnen.
Sn der Darstellung der alten christlichen Kunst kommen 3weige
von Palmen und Delbäumen, sowie des Weins toc kes wiederholt
als Symbole vor.-„Aluf
den Hund gekommen", d. h. ganz herunter gekommen fein.
Die Redensart stammt wohl aus dem Amstande , daß der Sound
oft als Zugti er von Leute n benüt zt wird, welche in schlechten Qerhältnissen
leben.
„Sint er aller Kanone " ist etwas, das uns so schlecht vorfom mt
das es keine r Kri tik mehr wert ist. Mit dem Mword i nstrume nt hat
die Redensart indessen nich ts zu tun, sie ist vielmehr von canon ô 6 %