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dem, ober im Jahre 1656 zu Altenstadt ein Frühmeszbenefizium
gestiftet w orden war, setzten die Gisinger, welche auch etwas zu
Diete r Stiftung bei getragen hatten, die Bedingung, daß ein jew eiliger
Stühm efier verbun den sein solle, 1. an jedem Freitag, wenn er
nicht legitime verhind ert wäre, in ihrer Kapel le zu celebrieren mit
der Ripplisi er ung für die Stifter und Wohltäter; 2. ausserdem noch
26mal daselbst Messe zu lesen. Die Zahl der gestift eten Sahttage
itieg noch und nach bis zum Jahre 1786 auf 36 und das Vermö gen
biefer Kapelle belief sich im Jahre 1786 auf 1677 fl
- Ruf eine Dom 14. Tai 1786 von der f. t. Kanzle i in Selbfirehb
an den Säckelmeister und Kirche npfle ger gestellten Anfrage in
betre ff der Filialkirche in Gisingen antw ortet en di eselben wie folg t:
1 weil die hiesigen Vorfahren zu der anno 1656 errich teten
Stühmespfrün de nur mit der Bedingnis mitstimmten und mitstifteten
auf daß ein jeweiliger Frühmesser zu Altenstaôt zu ewigen Zeite n
alte Sreitage eine Messe zu lesen habe.
2. Seien auch für die Pfarrs-Pfründe noch und noch bon
dersehiedenen Vartikular-Personen zu ihrem ewigen Heil alloua 36
sabrtäg e gesti fftet worden, damit sie dadu rch an Werktagen Gelegenbeit
gewinnen, meszhören zu können. Lleberhaupt sei 806 ganze ermögen
dieser Kapelle nur Stiftungen, wie es einer hochl öblichen
Sommission abschriftlich aus dem Inventar zur Eins icht borgelegt
mumd e. Da in gemeldeter Kapel le auch nebst den gestift eten Stef fen
täglich abends der Rosen kranz samt den vorgeschr i ebenen Litaneie n
gebettet wird. In Anbet rac ht, das Gisingen 63 Häus er und 84
H aushaltun gen habe, sowie des Umstandes der sehr gewöhnlichen
Steinbrüche und eventuellen Feuersbrünsten. Sm w eiteren to urbe ber
Bert des Inventar s auf 58 fl. ang egeben nebst zwei Glöcklein, die
im Itto rd samt Metall und Gieszerlohn anno 1631 189 fl gefoitet
habe n, auf diese Eing abe wurde das Kirchlein von der Sperrun g
ber schont. Dieses Kirchlein fromme r Stiftung und De nkmal ber
Dantbarkeit für die Barmhe rzigkei t Gottes in große r Not mourse
1864 abgerissen. 2 009.9B0 200t mourbe
Pfarrkirche.
CZInre ger dieses Kirche nba ues war Leh rer Job. Setô. Söchl e.)
Sm Sahre 1864 und 65 wvurbe für die zu tlein getvorbene
Sirebe eine neue, ohne ausgeprä g ten Baust il erba ut, welche 1866 ber
ene ibbiseho f Soba nn Amberg benediziert hat. Dieselbe be sitzt ebenfalls
Örei Alt äre. Der Hochaltar ist neu, ein Hochba u im romanischen
Stile, von den Gebrüdern Bertle in Schruns, das Altarbild gemalt