t er gepflanzt wurde. Auf dem Kirchenchor ließ er unter Lei tung des
Organisten Bartholomäus Riedmann Jnstrum en talm efsen aufführen.
Von ihm stam mt auch die Pfarrchronik, deren erste zwei
Bände er se lber ausgeschrieben hat.
In se inen alten Tagen veran laßte er den Bau eines neuen Gotteshauses,
jener schönen Kirc he, die 1872 wieder umgebaut wurde.
Er hat auch den Friedhof, der bis dahin östlich des Pfarrhauses lag,
auf den heutigen Platz verleg t und den Oelberg als Begräbnisstätte
für die Seelsorger erbaut. Ein schönes Gemä lde des heimischen Malers
Anton Hämmerle zierte den Ort. Bei der Einweihung hielt Dekan
Rose nlächer eine Anspr ache an die Gemeinde und sprach am
Schlusse die Worte: „Nun stehe ich auf mein er Ruhestätte, die mich
bald aufnehmen wird." Seine Ahnung ging in Erfüllung. Ein ige
Tage später, am 11. Juni, fiel er auf einem Ve r sehgange vom Schlag
fluß getr offen tot nieder. Ein Bildst öcklei n an der Staldenstraße
kennzeichnet noch heute die Stelle, wo Rosenlächer sein tatenreiches
Leben beschloß.
Dekan Hagen.
Thom as Hagen erblick te am 21. Dezem ber 1836 als Kind armer
Eltern das Licht der Welt. In der Volkssc hule war er immer der
Erste und leuchtete fein en Mitschülern durch Fleiß und Geho rsam
voran. Mit 12 Jahren wurde er aus der Schule entlassen. Da trat
auch schon der Ernst des Leb ens an ihn heran und zwang den be-Th
omas Hagen. 71