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Full text : Schlacht auf der Waidnau

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riehen Vil ich und Giesinger seinen Rüc kzug über Dornbirn
nahm, erfu hren diese , dafj eine feindliche Patrouille uon
etlichen 20 Köpf en des 8. französische n Regiment es (Reifer)
gegen €ms passiert sei. Die Fähnrich e en tschl ossen sich sogleich,
 nachzugehen und fi ngen das feindliche Piquet bei
sei nem Rück märsch e bei Hatlerdorf auf. mit jubelndem
Hurrah stü rmen die Gön ner in den feind ; ihr Glan ist unroiderst
 ehlich; durch sicheres Schienen, durch den unaufha ltsam
 oortDärts stürmenden Säbel und grausige Ko lbenschläge
toird die Kolonne genomme n .... Die Un sern mach en hiebe i
8 mann und 6 Pferde nieder, nehme n zugleich 8 mann gefangen
 , darunter einen Wachtmeister und einen Ko rporal.
Auf Seite der vaterländischen Kämpf er fiel nur 1 Pferd. Die
gesunden Gefangenen wurd en nacli Innsbruck, die oerroundeten
ins Spita l nach Bl udenz abgeführf. (Bericht Jellachich’s an den
fürs ten Reul).) — (Reichs archio). —

Am 19. mai führte Ober leutnant feuerstein eine Abtei
 lung der Andelsbucher und Albersdicoender Kompagnien
(70 iflann stark) nach fauferach, stiel) aber dabei auf die

fr anken, die die Achbrücke beseht hielt en. Die Wälder,
uon kü hnem Soldafengeiste fortgeris sen, stürmten alsbal d
geschlo ssen gegen den feind los. Verge bens suche n die
Franzos en, sich in der Brücke zu behaupten, hin ter den
geschlossenen Schanzen ... Die Wälder steigen dr über hinroeg:
 Hei I Wie ihre Säbel in der Sonne bli tjen, wie sie die
Puff durchsausen und tödlich nieder fahren und wie purpurprächtig
 es dann beim neuen Ausholen zum zwe iten Hiebe
non den blanken Klingen tropft! Das ist rotes franzosenblut!
 Doch auch 2 Alberschwender fallen — mit einem
jähen Herzzucken der Wehm ut sehen es die Ihrigen — doch
es ist keine Zeit zum Hachdenken, zum Bedauern, zur Wehmut.
 Vorwärts ! Kurze Zeit und die franzosen flieh en
---- --- --------- Unter stolz em Jubelgeschrei: „Die Brücke ist
unser!“ ersiegen die Bregenzerwälder die gr oije Scha nze . . .

Am 31. Alai machte die Rankweiler Schü^enkomp a g nie
eine Patrouille über den Rhei n. Die franzosen woll ten am
jens ei tigen Rheinufer den Ueberg ang durch Kanonenschüsse
und Kartätschen nerh in dern; surrr! — unheimlich laut
gu rgelnd, pfeift es heran; die Schüß en knieen und fühlen,
            
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