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€r wird den Ständ en bestens empfohlen. Als Dichter hat
Seyfried den Kampf um Feld kirch und überhaupt die schweren
Kriegsjahre besungen. Jn einem langen, ach tzeilig en Poem
schil dert er den freiheitskampf, die leiden und Siege se iner
Eand s leute; speziell über den 13. Juli sagt er:
Der Eand mann gibt den Zeiten nach
Und bleibt noch treu und bieder;
Den Kriegsmann deckt sein Sch indeldach —
Und seine Hand ergreifet wieder
Den Stutjen, noch oom Kampfplatz warm
Und steht im Sommer uoll der Stär ke
flm Rheinstr om sonder Gram und Harm
Und übt als Bürger Heldenwerke.
Ihr Schüßen 1 Hört das Rheingebrüll,
Das Such den nahen Tod oerkündet;
Da traue rnd sich die trübe 111
Vom Kapf dem Rhein entgege nw indet!
Verlasset doch ITleiningens Quell,
Wie zischen schon des Todes Zungen,
Die Feinde nahe — ach ! fliehet schne ll,
Sonst wer det Ihr oom Heer umrunge n 1
Sie fliehen nicht aus ihren flu’n 1
Wie meinem Rüg’ die Zähm entfallen;
Da Reit er meine Brüde r hau ’n,
Die fliehend jetzt im Riedbach wallen,
Wo ihre Hand mit bluten ringt,
Indessen blanke Schwerter blinken ,
Da Rok und mann durchs Was ser dringt,
In welchem bald die Duld er sinken. —
Denn sich 1 obwohl die Dacht be ginnt
Und uns’re Kaisertruppen weichen,
So steh’n die Schüßen stark ge sinnt
Im Sc hlachtfe ld noch, wie deutsche Eichen ....
(Erinnerungen u. Gedanken über V orarlb erg, Bregenz 18 01.)
Die Belobungen und Anerken nung en oon oben bl ieben
nicht aus.
Der berühmte Vorarlberger führet Sigmund Aachbauer
wurde mit der großen, goldenen IRedail le geschmü ckt und
dabei oom Guberni um das Gutachten abgegeben: „Sc hon
im Jahre 1796 wurde oon ihm der Eandsturm aufgebo t en,
angeführt und der feind hierdurch uerh indert, in den oberen