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Full text : Heimatkunde der Altgemeinde Altenstadt

Sta rk, früher Gtarc h ge schriebe n, von der körperli chen Eigenschaft
 „stark". 1682 finden wir Stark auf dem Matschelser Bergle,-die
 Nachkommen di eser leben heute in Nof els, wo sie 1785 genannt
werden. Frü her solche auch in Bangs und aus Fresc h. Die Heimat
der Stark ist jedenfalls Müder, wo ich sie 1507 schon erw ähnt fand.

Steu, Gsteu (hier so gesprochen), Steub usw. Bald nach 1800
von St Gallenkirch nach Fresch gekommen. Im Krieg 1914 starb
hier der letzt e männliche Nachkomme dieses Namens. Der letzt e Steu
gestorben in Nofels 1928.

Etieger, Stiger, „Am Stieg", eine Bergfl ur in der nahen
Schweiz, von wo die Stieger hier und in Altenstadt stammen . Sie
dürften schon 1509 in Bangs ansässig ge wesen sein. „Anna stigsrin,
das ehlich Weib deö Gal lus Marquart, seßhaft zue Banx, sonst
Bürger zue De ldtkir ch". 1600 Werde n Stieg er Wieder in Ba ngs,
1668" in Nof els, 1728 in Matschels anö dann auch in Altenstadt und

Gisingen erw ähnt. Das Wappen der Stieger: Wachsen der Ni tter
über grünem Dreiberge auf goldenem Grunde.

Sum mer, von Sommer, - Summer von jeher in Ba ngs. Llrkundlich
 1700 in Nofels,- letztere sollen vom Borderl and stamm en.

Donbrül, Bonbrühl, Vom oder Von Brllel, Brllel,- von einer
Flur bezei chnung, wie die ältest e Schreibweise die ses Namens andeutet.
Die vorig en zwei Jahr hunde rte in Nofels stark verbreitet. Heute lebt
hier ein letzter Träger die ses Namens. 1692 „von Briel" in Nofels.

Walser , Nachkomme der Walliser, Wa lser. Walser find en wir
schon 1546 in Matschels, im 19. Jahrhundert auf Fr esch, 1820
wied er oder noch in Matschels, in neuester Zeit von Meiningen
in Ba ngs. Die Walser sind ein weitver z wei gtes Geschlecht, uralt in
Levis und Feldkirch. Wap pen: silberner Querbal ken im roten Feld, -
rech ts unten zwei Halbmonde mit ausgebildeten Gesichtern, Sie
Bogenlinien stoßen in der Mitte zusammen,- wo sie auseinanderlaufen
ist ein Stern angebracht.

Wehinger , 1878 von Gisingen nach Nofels gekommen.
Stammort: Dornbirn. Wehinger Von der Ortschaft Wec hingen nördlich
 vom Bodensee.

Zim merma nn, durch Einbürgerung diese s Han dwerkes entstanden.
 um 1740 waren Zimmermann in Nofels, um 1850 wied er
andere von Gisingen.

Bonblon, einer von der Plona (Valentschina Walsertal um
14 50); Von Bludesch nach Nofels gekommen 1925, in Bangs 1918.
(Kein Ak tivbür gerr echt.)

2. Familiennamen, deren Träg er hier verschwunden

sind: z

Abreöeris, von Brederis ei ner. Fr ühere Schr eibweis e war
A Bred eriß,- um 1700 im Nofler „B aad" ans äßig. 100
            
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