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Full text : Heimatkunde der Altgemeinde Altenstadt

Vor Lorenz (10.) Räba, nach Lor enz Schw änz.
Wie Bartho l omätag (24.) sich hält, so ist der ganze Herbs t bestellt.Barthlemä



schlägt d' Wetter in See.
Am 3. Tag nach Barthl eme schön, kommt schön Wet ter für die
Bergheuer. September,

Herbstmonat.

Aegid: (1.) hält sein Wet ter fest.
Wie das Wet ter an Maria Geb urt, so solls noch vier Woche n
halten.

Sovi el Tag vor Micheli Neis, sovie l Tag nach Georgi Eis.
Einst: MicheliWi — Her rnWi (Wein ),- Galle Wi - Lalle Wi/
Simon und Juda Wi — sura Wi.

Oktob er, Weinmonat.

Sitzt das Laub am Baume fest, mach be reit ein warm es Nest.
Durch Ok tober Mü cken laß dich nicht ber ücken.

November, Wintermonat.

Bringt Allerheiligen einen Winte r, bring t Martini einen
Sommer.

Allerheiligen Neif — Weihna chte n alles starr und steif.
Schneits vor Martini übera Ni, ist der halb Winter hi.
Wie's um Katharina (Kathrina Sümmerle) trüb oder rein, wird
der nächste Horuung sein.

Andreas (30.) Schnee tut den Saaten weh.
Wenn im November die Wass er steigen, werde n sie sich auch
im Winter zei gen. Dezember,

Ehristmonat.

Dezembe r kalt und Schnee, gibt Korn auf jeder Höh'.
Donnerts im Winterquartal, folgt Kälte ohne Zahl.
Weihna chten im Schnee, Ostern im Klee.
Wie sich das Wet ter vom Ehristtag bis Dreikönig (die
„Zwölfer") hält, so ist's das ganze Jahr bestel lt.

Ist dic Lhristtracht still und klar, sind die Aussichten für die
Baue rn schlecht,- sch neits jedoch, so gede ihen Hafer und Weize n.

Wenn an Weihnachten die Epheutrauben schön reif sind, folgt
ein gutes Weinjahr.

Aus dem Tierleben.

Frü her Vogelfang macht den Winter lang.
Treffen Strichvögel zeit ig ein, wird früh und zeitig der Winter sein. 149
            
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