War. Keine der Frauen sprach ein Wort. Die Jäger meinten, die
Frauen kommen wahrscheinlich von Liechte nstein und Wollen ins
Vorderland zu einer Leiche. Wie sie dann den Frauen nachschauten,
sahen sie, wie diese im Lomserhause verschwand en. Als sie dort Nachschau
hielten , War von den Frauen nic hts mehr zu sehe n. Sie Waren
spurlos verschwund en.
6. Ein Hausgeist. Das Haus Nr. 7 an der Hauptst raße ist
eines der ältesten Häuser von Gisingen. Es hat heute noch ein
Schi ndel dach. In früher er Zeit bewohnten dasselbe zwei alte Jungft
auen. Wie die Sage er zählt, War es damals in diesem Hause
nicht geheuer. Jede Nacht um 12 Llhr kam ein schwarzer Hund in
die Stube und legte sich unter den Ofen, wo er bis 1 slhr verblieb.
Dann War er plö tzlich nicht mehr zu sehe n. Die Bewohnerinnen des
Hauses hatten große Angst Wegen des Hausgeistes und erzählten
die Geschi chte einem verwa ndten Gei stl ichen. Das War ein frommer
Priester und sein Gebet verbannte den ungebe tenen Gast aus dem
Hause. Von da an ko nnte der Geist noch viele Jahre unweit des
Hauses, ant Ardetzenberge, beo bachtet werden. Dort saß er während
der Geister stundc auf dem Stock einer abgesägten Tann e. Als sp äter
der Stock ausgegraben Wur de, verschwand auch der Geist.
7. Wie bei uns das Geistern aufgehört hat. In
früheren Zeite n gab es bei uns im Lande Be rg-, Wa ld-, Feld- und
Hausgeister, Nachtvolk, Hexen usw., die den Le uten schadeten oder
sie wenigstens in Furcht versetzten. Jetzt ist das nicht mehr so, denn
ein frommer Pater aus dem Kap uz inerkl oster in Feldkirch hat durch
sein Gebet alle diese Gei ster in den Lünersee verbannt. Manc hmal
freilich versuchen sie wie der loszukommen, dann wird der See unruh
ig, er rau scht gewaltig und seine Wellen schlag en ung estüm an
das Fels enufer. Aber alles Toben der in den See Geban nten ist
verge bl ich. Sie dü rfen ihn nicht mehr verlassen und kön nen den
Menschen keinen Schaden mehr zufügen.
Nttensta-1 .
Dorf und Flur.
Dort, wo sich gegen Osten das Ardetzental we itet, endet Levis
und es beginnt der uralte Ort Altenstadt, am Fuße des Ardetze
nberges gelegen. Zu beiden Seit en der Neichsstraße erst reckt er
sich erst Von Süden nach Nord en, dann bei der Pfarrkirche 'abbiegend
Von Osten nach Wes ten, hier von der Nafla durchflossen.
Ueber Entstehung und Benennung dies es Orte s, als dem Mi ttelpunkte
der gleichnamigen politischen Gemeinde Al tenst adt, innerhalb 185