sind noch vorhanden. Abgeändert erscheinen meist Tür en, Fenster
Böden, im Jnnenr aum die Küche. Diese erscheint heute vielfach geteilt
in Hausgang und kleiner e aber dafür Wärmere Küche. Die Außenwände
trage n Gchi ndelpanzer. Was die Ausschmücku ng im Innern
betrifft, hat sie sich größtenteils der Neuzeit angepaßt. Es erübrigt
sich de shalb, dieselbe genauer zu beschreiben. Die Biederm eierz eit
ließ oft sämtliche Möbel, wie Gtubenkasten, Bettladen, Bänke und
auch Türen z. B. blau bemalen und mit Blumensträußen und -gefäßen
le bhaft schmücken. Solche Möbel (ein- und zweischläfrige
Betten) stehen z. B. heute noch auf dem Dachbo den der Witwe
Anna Schatzmann in Nofels Nr. 64.
Die drit te Bauperiode fällt in die neu ere Zeit. Die Bauform
ist wie der eine an dere geworde n. Zeitlich dauerte diese Periode von
Haus Nr. 13, T^pr aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhun derts,
3. Dauperiode.
etwa 1840 bis gegen 1900, findet aber heute noch Nachahmer. Die
Häu ser dies er Zeit sind stein- oder ziegelgemauert oder auch aus Holz
(Stric k- oder Niegelwerk), ziemlich schlank, schmal, haben kleine
Wohnzimmer, diese meist höher wie die der früheren Perioden und
formen; Wohnteil und Scheune mit Stall in gleichhoher Ziegelbedachung.
Die Häuser sind 3—5 Gtiegentritte hoch ang eschwel lt. Die
Beispiel e — eins hier im Bilde — sind zahl reich:
Die ganze Johannesgasse Nr. 10—14, etlich e in der Kohlgass
e, ander e eingestreut im ganzen Dorfe. Sie sind im Origi nal
vorhande n.
Die jüngste Zeit (seit 1900) hat kei nen einheit l ichen Baustil mehr,
es wird ganz nach Gesc hmack gebaut. Die Geldknappheit und das 21