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Full text: Das Verfachbuch in Tirol und Vorarlberg

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Lebenden und auf den Todesfall im Ganzen oder in bel ie­ 
bigen Abtheilungen, jedoch unter der im § 2 dieses Gesetzes 
enthalt e nen Beschränkung zu verfügen. 
§ 5. 
Die in den Gesetzen des Privatrechtes begründete n Be­ 
schränkungen des freie n Verfü gungs rechte s mit Grund und 
Boden, der im § 21 des Forstgesetzes vorn 3. Dezember 1852 
(Reichs-Gesetzblatt Nr. 250) in Betre ff der Gemeindewälder 
und der de nselben gle ich zu haltenden Waldungen vorge z eich­ 
neten Beschränkungen, sowie die in den Gemeindegesetzen ent­ 
haltenen Einschränkungen des Verfügungsrechtes mit Gemeinde- 
eigenthnm werden durch das ge genwärt ige Gesetz nicht berü hrt. 
Das Gleiche gilt von den Vorsc hriften, welche die Evidenz­ 
haltung des Grundbesitzes zum Behufe der Besteuerung be­ 
zwecken. § 
6. 
Die Minister des Innern und der Justi z sind mit dem 
Vollzüge dieses Gese tzes beauftragt. 
Wien, am 15. Oktober 1868. 
Franz Joseph w. p. 
Herbst m. p. Giskra m. p. 
9ir. 2459. Beilage XLI. 
Circulare. 
Mit hohem Erlaß vom 22. l. M. Z. 5965 hat das 
k. k. Justizministerium anher eröffnet, daß das G esetz über die 
Anmeldu ng und Umge staltu ng der Hypotekarrechte in Tirol 
bereits die all erhöchs te Sanktion erha lten habe. 
Nachdem die ses Gesetz mit dem Tage seiner Kundmachung 
durch das Laudesgesetzblatt in Wirksa mkeit zu tre ten hat, und 
von d iesem Tage an im ganze n Lande nach demselb en vorge­ 
gangen werden muß, so wird in Befolgung der mit obi gem obi gem
	        
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