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Verwitternd überziehen sie sich mit einer rauhe n, sandigen,
gelbli chen Rinde. Sic bilde n blos die niedern zunächst von
der Ebene aufsteigenden Berge, und erreichen kaum die Mce-
r eshöhe von 300° und gränzen an Schiefern, welche die hö
her» Gebirge bilde n. Ihre Schichten verlaufen entweder
völlig wagrecht, oder wellenförmig von Ost nach West,
und fall en, wie es aus den Punkten, wo das Fallen ab-
gcnommcn we rden ko nnte, 'sich zeigte, nach Nordwest.
(Siehe F. 8., 14., 15. und 16.)
Fremdartig e in den Kalkgeb ilde n vorkommcnde
Gebirgsgesteine und Mineral-Produkte.
The ils zwischen der Grauwacke und den K alkgebi ldcn,
theils in le tztem erscheinen bedeutende Ablagerun gen von
Gyps. Die mächtigste hie von zeigt sich auf der nörd
li chen Seite des obern Rell - Thals , wo sie unmi ttelbar
das Grauwacken-Gebirg überlagert, und von dichtem,
grauem Kalke bedeckt wird. Diese r Gypszu g erstreckt
sich vom Sak-Tobel über die Alpe Lün und dem hohen
Krina-Joch bis jens eits desselben zu dem östlichen Ufer
des Lüner-See s, mithin ungefähr 2600° in die Länge, hat
bei der obern Alpe Lün, wo er von der Thalsohle bis zu
den Alphütten auf Villefau hinaufreicht, eine Mächtigkeit
von beiläufig 500°. Am Krima-Joch , wo seine Begränzung
burch Kalk stein an beide n Sei ten zu sehen ist, beträg t seine
Mächtigkeit bei 400 Schritte. (Sie he Durchschnitt F. 11.)
Der Gyps ist von weiß er, grauer und röthlichcr Fa rbe,
theils dicht, theils blättrig, schiefrig mit dazwischen liegen
den dünnen Thonschichten und Thonga llen. Die Schichten
verflach en sich meistens unter sehr kleinen Winkeln nach
verschiedener Richtung. Rein zu pl asti schen Arbeiten g eeig
net findet er sich blos im Sack-Tobe l, selten in Stücke n
über Faustgröße. Ob sich in der Tiefe nicht größere fin-