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den, ist noch nicht ermittelt. Wo der Gyps mit dem Kalk
in Berührung steht, ist letzterer mei stens porös, zur Rauh
wacke verändert.
Ferner zeigen sich im Kalkgebi r ge mehrere kleinere
Gypslager, wel che alle von West nach Ost streichen.
So im Gampadel-Tobel nördlich von der Mittagsspitz; im
Allwicr-Thal und zwar im Schleifwald-Tobcl, ungefähr
50° mächtig, mit Rauhwacke und Ka lkkonglomcr at. Im
Fense r-Tobe l südöstlich vom Gafalina - Kopf ersche int eine
bed eutende Gyps - Ablag erung, mit welcher Fraueneis
vorkömmt, und nordöstlich von derselben liegt Rauh
w acke. Auch auf der südlichen Abdachung der Rhätlkon-
Kette zeigt sich an mehreren Orten Gyps, besonders
find et sich östlich von Vaduz , nahe an der Gränze Vorarl
bergs am Gyps-Berg ein Lager von reinem, weißen, dich
ten Gyps, der als Alabaster benützt we rden kann. Südlich
von Lorüns am linke n und nör dlich von St. Anton am
rechten Jllufer erstreck t sich von Wes ten nach Osten ein
bed eutend es Lager von unreinem schief rig en Gyps. Süd
lich der Alfenz im roth en Riffi-Tobel und nördlich der Al
senz im Osten von Da laas liegt ein Lager von schiefrigem
GypS, woraus, da dasselbe näher an der Straße li egt,
viel Gyps gewon nen, und zu ökonomischen und tec hnisc hen
Zwecke n verwendet wird. Im Gebirge westlich vom Grup-
ser-Tobel trifft man Gyps als Findling.
Ein anderes mächtiges Gypsg ebilde findet sich 1 %. Stunde
vom Dorfe Lech auf der Berger-Alpe, ungefähr 800° hoch,
in der dortigen Gege nd unter der Benennung der Gyps-
löchcr bekannt. Es liegt auf schiefrigem Kalkstein, wird
von dichtem überlagert und scheint ein Lager zwis chen
demselben zu bilde n. (Sie he Durc hsch nitt F. 4.) Der
Zug erstre ckt sich der Länge nach von Südwest gegen Nord 9