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ost, ist über eine halbe Stunde lang und zeigt eine mitt
lere Mächtigkeit von 250 Schritten. Er besteht mit ge
ringen Unterbrechungen aus nahe aneinander liegenden,
trichterförmigen Vertiefungen von verschiedener Weite und
T iefe, wovon die größten an 9° im Durchmesser haben
und bei 18° tief seyn mögen. Der Gyps ist sehr dün nge
schichtet, grau, braun , röthl ich und weiß von Far be. Sein
Streichen und Fallen ist unregelmäßig, letzteres tut All
ge meinen völlig horizontal. Dickere Lagen enthalten schmale
Ausscheidnngen von Alabaster, aber auch hier nur selt en
von einiger Größe.
Zwischen Hohenems und Dornbirn bei Klien findet
sich kalkiger Sandstein, welcher zu Schleifsteinen verwen
det wird, und den Namen Grün sandstein, obwoh l er sich
von dem gewöhnlichen Grüns andstein, der blos grüne Kör
ner enthält, unterscheidet, verdienen dürfte. Er ist eilt
Sandstein dessen Bindemittel von Grünerdc gefärbt ist oder
fast ganz dar aus besteht, dunkel lauchgr ün, feinkörnig mit
braunen Streifen und sehr dün nen Ka lkspath-Ader n durchzo
gen, riecht bitterlich, braus t sehr wenig mit S äuren, und
gibt hin und wieder Fun ken am Stah l. Ein ähnlicher aber
grobkörn i ger Sandstein von derselben, nur noch dunklern
Farbe mit Ausscheidungen schmaler St reifen von Ro theiscn-
erz und Eisenkies kömmt bei Sibratsgfäll am Weg übers
Hörnd le nahe an der baicrischen Grän ze und am hohen
2fer vor. ■
Als fremdartige Gestein e, wel che in diesem Kalk
Gebirg e als Lager auftr eten, müss en ferner die mit ten im
Kalke auf dem rech tsei tigen Geh änge des Gauer-Thals,
zwischen den Kamin und der Biltka-Alpe sich erhebenden,
an seinen Gränzen von Kalk bedeckten Lager von Serpen
tin erwähn t werden. Derselbe ist dunkelgrün ins schwarze schwarze