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unter VII beschriebene Mcrgelkalk, welch er an den
Gipfeln vie ler Berge in einer Höhe von 1000° und dar über
vorkömmt, und wovon namentlich der rothe sowohl in den
Gebirgen Montafons als des Bregenzer-Walds Züge bil
det, als ob er ehemals im Zusammenhang gestanden wäre;
dürfte sowo hl sei nes petrographischen Charakters weg en, und
auch weil er nir gends mit den unter ihm liege nden Gebil
den wechsellagernd g etroffen wird, sond ern immer blos die
obersten Sch ichten bildet, der Jura-Formation an-
geh örcn, und Jura-Mergel genannt we rden.
Der an der nördlichen Grän ze ans die Ka lkgcbi lde
aufgelag erte mit dem Namen Plä ner bezeichnete und gleich
falls unter VII bes chriebene Mer gelka lk, der kaum eine
Höhe von 7—800° erreicht, sc heint sowo hl seinem litho
graphisch en Charakter als sei nem Lagcrungs - Verh ältnisse
zu folge zur K reide - Formation gezählt werden zu müsse n.
Das auf der Karte als Muschelkalk aug ebeutete unter
VIII beschriebene Gestei n, ist wie schon die oben gegebene na
turgetreue Charakteristik und die auf den Durchschnitten vcr-
stnulichten Lagerungs-Verhältnisse zeigen, nicht als Muschel
kalk der neuern Geognostc anzusehen. Herr Markscheider
Schmidt hat ihm diese Benennung gegeben, weil es ihm aus
lauter klei nen Stü cken Muschelschalen zu bestehen schie n. Ob
wohl ทนท dies nicht von allen Arten der hieher gerechneten
Gestein e gilt, so schienen ihm doch ihre sehr ähnlichen Lage
rungs-Verhältnisse hinreichender Grund ste unter eine geog
nostische Benennung zu bringen. Nach ihrem pctrographi-
schen Charakter ähnel n jene die ser Gesteine, welche in ihrem
Gemenge Muschelschalen enthalten, dem Monotiskalk von
Baireilth, der zur Lias-Formation gezählt wird, allein da
noch keine bestimmbare Muschel darin anfgefnnden wurde,
so läßt sich über ihre Identi tät mit diesem Geste ine kein kein