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Von fossilen Brennstoff finden sich zwar in der Lias
Formation hin und wieder Nester von Koh len, und in
Fra nkreich hat man im Departement des Gardes bauwür
dige Kohlenflötze tin Lias; al lein in Vorarlberg haben sich
außer den anthrazitartigcn nur 0,53 Kohle enthaltenden
Gebilden, die in schmalen höchstens 18" mächtigen aber
nicht anh altende n Lagen auf schwer zugä ngl ichen Höhen
nordöstlich von Dalaas im Grupscr-Tobel Vorkommen, und
die eben so wenig als jene diesem ähnlichen Gebilde, wel che
in der Sc hweiz z. B. im Sngc l berger-Tha l ob der Herreu -
rüti, am Südabh ang der Windgelle und am Tödi Vor
kommen , wegen ihrer s chweren Verbrennlichkeit benützt wer
den, noch nirge nds Koh len -Spuren in dies er Formation
gezeigt . .
In dem Sandstein-Gebi r ge des nördlichen Vorarlbe r gs
sind zwar Kohleus chi c htcu häufig zu finden, und die Kohle
ist im Ganzen als Brennma teria l von guter Qualität, ob
wohl sie sich zur Koackbilduug we niger eignen, allein die
Mächti gkei t ihrer Schichten ist im Allge meine n zu gering,
und zu wenig anhaltend, um bauwürdig zu seyn; und
nach den bisherigen geognostisc h en Erfahrungen sind in dem
Molaff cn-Gebi rge , namentlich im Braunkohlen-Saiidstem,
in welchen sie hier vorkommen, keine mächtigen lind ait-
haltendcn Kohlenflötze zu erwarten. Demungeachtct ver
dient die Formation des Braunkohle n- Sandsteins des nörd
lic hen Vorarlbergs in Rück sicht ihrer ausgedehnten Ver
breitung große Beacht ung, indem sich da rin, wenn auch
nicht mächtige, doch bei den hohen Preisen des Bre nn
materia ls in dies em Kreise immerhin bauwürdige Kohlen
flötze finden können.
Aber eilten sehr bedeutenden Reich thum von fossil en
Brennstof f besitzt Vorarlberg an Torf. Nicht mir seine