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dem Wege von Blud enz durch das Walser-Thal
nach Schröcken, und überdas Anf eld , Amlec h, und
den Fl echsen nach Stuben, zeigt sich folgendes: Zwischen
Nüzider s und Ludesc h siebt schwarzgrauer Kalkstein an,
streichet von Ost nach West und fällt nach Süd. Die Sohle
des Walser- Thals ist bei ihrem Ausgang ins III-Thal,
wie dem größten Theil ihres Verlaufs nach so schmal,
daß sic blos für den herausströmcndcn Lu tzbach Raum hat.
Seine untern Geh änge lie gen doch über den Bach, der
in der Tiefe fließt, und sind größtentheils bewach sen. Am
Eingänge des Thals oberh alb Thüringen stehen schwarze
Schiefer an, am Wege bemerkt man Geröl le und Blöcke
von Glimmerschi efer und Gneis. Etwa 600 Schritte wei
ter am Wege liegt ein Steinbruch, in welchem schwa rzgra uer
Kalk gebrochen wird. Ung efähr drei viertel Stunden
vor St. Gerold, ze igen sich am Wege anstehend wied er die
se lben schwarzen Schiefer, streichen von Südwes t nach Rord-
ost lind fallen nach Südost. Eine viert el Stu nde weiter stehen
die Schich ten des Kalks se nkrecht, sind mit bis 1 y2" dick en
Kalkspath-Ade rn durchz ogen, und wechseln mit sehr dünn
schiefrigen Schichten. Bei St. Gero ld findet sich ziemlich
häufig ein körnigblättriges Ge stein, grau, hart, (3—4) mit
Quarz-Ade ru durch zogen und Ausscheidungen von Kalkspath.
Drei vie rtel Stunde hi nter St. Gero ld tri fft man sandigen
Kalkstein mit Kalkspath - Ader n, und kaum eine vi ertel
Stun de weiter wied er das vorerwähnte körnigblättrige Ge
stei n. Hinter dem Dorfe Son tag wer den die Blöcke von
sandigem Kalk stein zahlrei ch, und gegen Fontanella siebt
man grauen, muschlichen Mcrgclk a lk, mit demselben Strei
chen und Fal len anstehen. Im Bache zwischen Buchboden
und Rvthenbrun ist roth er Mcrgclkalk häufig. Die Badquelle
zu Rvt henbrun entspr ingt im Kal kschotter. Sieben bis acht
Quellen spr udeln hart neben dem Gadcnbach hervor, wer
den in einem hölzernen Basin aufg cfangen, und ins Bad-