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dga EVü dieser Abhandlung liefe re ich einen etwas
origi nel len, aber nicht uninteressanten Bei
trag zur Geschichte mei nes geliebten Heimatländchens.
Es ist höc hst merkwürdig, wie das kleine Vora rlberg
im Lauft der Jahrhunderte von so viele n und so
großen Braudunglucken he imgesucht wur de. Ja ich
glaube, behaupten zu dürfen, dass kein and eres, so
kleines Land, mit ihm ein glei ches Gesc hick zu theilen
hat. Der erste B rand, von dem ich Au fzeichnun gen
fand, war tu Bregenz. „Anno 1079 hat der Abt
Vlrich vo ร. Gallen die statt vnnd schl ossz Bre
gentz mit gewalt gewunnen vnd verbrennt, vn
Graff Marquarte von Bregentz persönlich darinn
gefangen mit im hingeführt.“
„Anno 1348 ist am St. Sim ons vnd Judae
Tag zur Vesper-Zett eine erschrvckli che Brunst in
Veldkirch entstanden, welc he leyder, sch ier die gantze
Ttatt, biß an Wilhelm von Lux Gassen, die Newen
St att, oder Schädler Gass en genant, verzehrt vnnd in
As chen gel egt hat."2)
J) Ausschluss über diesen Brand geben übereinstimmend
Pru ggers Chronik der Stadt Fel dkirch ("gedruckt da selbst 1685)
und die Stumps'sche Chron ik (gedruckt in Züri ch 1548) . Mein
Ber icht ist aus letzterer. — 2) Aus Pruggers Chronik.)