accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Das ehemalige Klarissenkloster in Valduna

est Anniversaria und zwar zum Theil mit allenfalliger Substituierung des

erwähnte Verzeic hnis der

Kaiser) Maximili an von

Ordens, insbesondere für

hiesigen Stadtspitals veror dnet se ien1)- In das
Stiftungen 2) sind aufgenommen:
Januar: für den Erzherzog (römisch. Köni g,

Österreich;
Februar: für die Brüd er und Schwest ern des

die Beichtväter von Valduna;
April: für die Herzöge Leopo ld und Friedrich von Österreich;
Mai: für P. Ludwig Gonauer und andere Beichtväter Valdunas, für die

ersten Stif ter und Wohltäter, ins bes ondere für Graf Rud olf von Mon tfort
und Heinri ch von Werdenberg;
Juni: für Frau Susan na Roth und deren Familie; ein Ann ive rsarium mit

2 Offizien und anderen Messen für die Wohltäter; für Herrn und Frau
Benz und deren Familie ;
Juli: für die leibli chen Brü der und

wandte und

Wohltäter ; Schwestern und für andere Blutsver-August:
 für die Verstorbenen aus dem erlauchten Hause Österreic h ein
feier liche s Anniversarium mit 2 1 Offizien und anderen Messen;

September: für den Kardinal und Fürsterzbischof von Salzburg, Marku s

Sittikus von Hohenems ; für alle Brü der und Schwestern und Wohltät
 er, die zu Valduna begraben li egen;
Oktober: für alle Stift er und Wohltäter geistlichen und weltlichen Standes;
Novem ber: für die verstorbenen Elte rn der Klosterfrauen;
Dezember: für die Familien Amman n, Raino ld, Papp us und die gräfliche

Familie von Salis.
An den vier Quatemberzeiten ein

Der oben erwähnte Bericht
„vor vielen Jahren in Ansehun g
verwilligt sein sollender Re duction

') Ibg. d. d. Feldkirch, 25 Juni 1782.
b Ibg. Tabu la anniversariorum venerabilis asc eterii Valdun ensis ; d. d. Feldkirch,
 25. Juni 1782.

’) Ch. Prot. Gels. 1782-84 p 51.

220

Seelenamt für die Wohltäter.

enthäl t auch noch die Bemerkung, daß
einer von Papst Innocentius den XIII.
die letzt bemerkt en 3 Anniversaria nicht
mehr anderst als nach der vorhandenen Tabula anniversariorum, und überhaupt
 hienach alle Jahrtag abgehalten worden seien.“ Darauf wird der
Regierung die Frage zur Entscheidung vorgelegt, „ob sowohl in betr eff
der landesherrlichen und landesfürstlichen, auch etwan an dere mildthätigen
Gaben, als sonderl ich wegen denen 3 besonders bestimmten  ̂Jahrtägen die
eingeführte Abhaltung fortzusetzen oder abzuändern se ien3).“

Die la ndesfürstlic he Reg ierung in Innsbruck hatte sich bereits am
7. Juni 1782 an das fürstbischöfliche Ordinariat gewa ndt und in betreff
der „Ablesung und Entrichtung der Mess en, Anniversarien oder anderen
wie immer benamsten Stiftun ge n“, soweit es den Chu rer Kirchsprengel
betreffe, nähere Angaben verlangt und auch eine „weitere Äußerung und
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.