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Full text : Das ehemalige Klarissenkloster in Valduna

gehö rden benemptz und unbenemptz geb uwtz und un gebuwtz nütz usgenommen das
vo rmals von aller menglich ledig und los ist denn ain Schil lig Pfennig Gut darab an
die Spend uf unser Frowenberg. Und ist dis unser Verkoffen alsus beschechen umb
syben Pfund Pfennig und fun ftz echen Schilling Pfenni g alles guter gen emer Costentzer
Müntz Veltk irche r Werung dero wir an barem Gelt nach unserm Wi llen und Benügen
gantzlieh von jnen gewert und bezalt sind. Darum b sont och all unser Erben den
vom benempten gais tlichen Frowen jn Valdunen und allen jren Nachkome n dis Koffs
und aller vorgeschribner Ding gut und get ruw weren und gewere n sin nach Recht
wa si des an gaistl ichen oder an weltlichen Gerichten jemer bedurfent oder noturftig
werdent mit gutem Tr uwen ungefar li oh. Des alles ze warem Urkund und stä ter Sicherhait
 nun und hiernach so habent wir ob genann ten Verkoffer mit Flyß ernstlich erbetten
 den frome n wysen Hansen Berts chler uns disen Brieff hierüber zu besieglen
das selb ich vorgenanter Lan daman vergic h das also von jro ernstlichen Bett wegen
geton hab als es ze Recht wol Kra fft haben mag doch mir und minen Erben an
Schaden. Diser Brieff geben ward nach Cristus Geburt tu sent fier hu ndert und jm
ainu ndachtzgo sten Jar des erste n Tags des Mertzen.

Orig. Perg. Siegel erhalt en. Nr.

78.
Innsbruck, den 18. Dezember 1486.
Erz herzog Siegmund bestätigt die Stif tung einer Messe in der Pfarrk irche
zu Egg durch den Pfarrer Jörg von Fröwis .

Wh.

Wir Sigmund von Gotz Gnade n Erzherzog zu Östereich, zu St eir, zu
Kerten und Crain, Grave zu Tirol usw. Bekennen alsdann der brbar und lieber andäch
 tiger Jörg von Fröwis, Ki rcher an der Egg in Bregenzerwald in Willen ist
ain ewige Meß in derselben Pfarrkirchen dem Allmächtigen, der Junckf row Marie n
ze Lob und Eere, allen gläub igen Seelen zu Trost und Hilff von sinem aigen Gutt ze
stiften , also haben wir ang esehen solch erbar Fürnem en, das wir gnedig eli chen zu
fü rdern billich geneigt sein und sein demüettig Bitte und darum b als Herr und Landsfürst
 unser Gunst und Will en zu sollich Stifftung in Craff t dis Brifs gege ben. Doch
behalten wir uns hierynn be vor, all weg dahin, wann es zu schulden kompt, zu presentieren,
 alles getreulich und on Gev erde. Mit Urkund diz Bri efs.

Geben zu Ynsprugg, am Monta g vor sännt Thomanstag des hail igen Zwelffpotten.
Nach Cri sti Gepu rde im vierzehenhundert und sechund achzig isten Jare.

Disen Brief hat Hubmeis ter zu Veldkirch fürpracht.

Nr. 79.

Valduna, den 10. Novembe r 1487.

Das Gotteshaus Valduna verkauft dem Domkapitel zu Chur seine n Zehnten
zu Altenstadt . Ch.

Wir die Äbbtissin und gemain Conventfrowen. Sant Claren Ordens, des Gotzh us
zu der gu ldin Mulin genant Valdonen, In Churer Bistumb by Ranokwil gele gen Bekenn
 en of fenlich für uns, alle unser Nach komme n, und das gemelt unnser Gottzhus
das wir mit ainhel ligem veraintem Raut, In unserm zesam men berüfften gemainen
Cappitel nach un nsers Ordens und Gotzhus Sitten, und Gewonhaytt hierumb gehept,
sun der auch nach Rat und mit Willen und Vergunsten, des ersamen wysen Rudolffen
 Rainoltz , Bu rger ze Veltkirch un nsers getreuwen lieben Pflegers recht
und - redlich verkaufft und ze kouffen gegeben haben, und geben yetz ze ko uffen
wissenntlich mit disem Brief den erwurdigen wolg el erten, und ersa mmen Herren,
Thumprobst Teehan und gem ainen Capittil der löblichen Sti fft ze Chur und allen iren 290
            
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