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Full text: Die Moore Vorarlbergs und des Fürstentums Liechtenstein in naturwissenschaftlicher und technischer Beziehung

11 i 
Die Verhältniszahlen der Brennstoffe sind 
bei An nahme eines gleichen Brennwertes für 
Torf = 3500 W.E.: 
1 kg Steinkohle (von 6000 พ. E.) — 1'71 kg 
Torf; 
1 kg Braunkohle (von 5000 พ. E.) = 1'43 kg 
Torf; 
1 kg Nadelholz (von 2800 พ. E.) — 0'80 kg 
Torf; 
1 kg Torf — 1'25 kg Holz; 
1 kg Torf — 0'7 kg Braunkohle; 
1 kg Torf = 0'58 kg Steinkohle; 
1 rm3 Steink ohle im Gewichte von 700 kg 
entspricht dem Brennwert e nach 3'53 rm3 
Preßtorf, 4'44 rm3 Knettorf, 6 rm3 Stich­ 
torf; 
1 rm3 Braunkohle (640 kg) entspricht dem 
Brennwerte nach 2'7 rm3 Preßto rf, 3'38 rm3 
Knettorf, 4'57 rm3 Stichtorf; 
1 m3 Nadelholz (350 kg) entspricht dem 
Brennwert e nach 0'82 rm3 Preßtorf, 1'03 rm3 
Knettorf, 1'4 rm3 Stich torf; 
1 -m3 Birkenholz (410 kg) entspricht dem 
Brennwerte nach 0'96 »'m3 Preßtorf, 1'215-'M3 
Knettorf, VOArm3 Stichtor f; 
1 rm3 Buchenholz (520 kg) entspricht dem 
Brennwe rte nach 1'22-'M3 Preßtorf, 1'53 rm3 
Knettorf, 2'08-'M3 Stichtorf. (Moorz. 1905, 
S. 72.) 
XVI. Übersicht: Ver hältni szahle n für Stichtorfgewinnung in den Rheinriedern. 
Eine Torfsode 1 
m3 Rohtor f liefert 
Stichtorf Mittlere Tagesleistung 
Abmessung 
in cm 
fr isch Inhalt in dm3 Geivic ht in kg Rohtorf Trockentorf 
frisch trocken Verhält­ 
nis 
bei der frisch trocken Verhält­ 
nis 
bei der Soden im Gewicht s pro 
Schi cht 1 S techen, 
2 Jungen 
naß trockenSoden m3 kg 
5 X 13 X 402*6 1'1881:2'225 0-5 1:5384 .960 192600015'6 3000 
NötigeScholleuständ. Torfpreis für 
ICO kg in K 
Torfb 
rcuu- 
wert 
bei 
25°/o_ 
Wasser Weiches 
Brennholz Torf und Holz 
Zahl KostenL' Gewicht 
von 
1 rm3 in 
kg 
Kosten von 
gespalten 
(ungespalten) für 100 kg 
gespalten 
(ungespalten) 
Brenn­ 
wert 
bei 25% 
Wass er 
Bei gleic hem 
Brennwert Ersparnis 
bei 100 kg 
Torf4) 
9 ganze 
6 
halbe 90 18 Erzeu­ gung Ver­ 
kauf Torf Holz 
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B 
für 100/ 
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iechnung zu 
eit nicht in 
ufuhr zum 
d) Anwendung des Brenn torfes. 
Der Vorarlberger Brenntorf wurde ur­ 
sprünglich nur zur Hausfeuerung benutzt, 
schon vor 1860 auch zur Heizung von Dampf­ 
maschinen, besond ers in der Bierbr a uerei und 
Branntweinbrennerei. 
Was zunächst die Hausfeue ru ng anbelangt, 
so eig net sich der leichte jüngere Torf wegen wegen
	        
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