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näck igen Krieg en gelang. Damit gewann er sie auch dem Christen -
thume; Herzog Wit tekind ließ sich taufen, viele sächsische Grohe
folgte n rhm, es wurden Bisth ümer und Klö ster in Sachsen
errichtet.
Im Osten, an der mit tleren Don au, verdrängte er die räu
berischen Avaren, und gründete als Macht gegen ihre Einfälle eine
sogenannte Mark, die man die Ostmark, auch die ava rische oder
pan noni sche Mark hieß.
Somit war fast die ganze abendländische Christenheit unter
dem Sz epter des mächtigen Fürsten vereinigt, und um sein er Pe rson
und Würde noch mehr Ansehen und Glanz zu verleihen, wurde er
vom Papste Leo III. im Jahre 800 mit dem Titel eines „römischen
K aisers" beg abt, und fe ierlich gekrönt.
Karl der Große umgab sich mit einem Rathe der gelehrtesten
Männer seiner Zeit, war selber sehr gelehrt, Tag und Nacht un
ermüdet thätig. Er wirkte in Deutschland besonders für Verbe sse
rung im Staats- und Rechtswese n, für Gründung von Dom-,
Kloster - und Pfarrschulen, und für Hebung der Sicherheit und des
Wohlstandes. Er war einer der besten und tüchtigsten Herrscher,
welche die Welt je gehabt hat.
Karl der Große führt e auch in Alemannien, um die gefähr
liche Macht der Herzog e zu be seiti gen, die früh er erwäh nte fränkische
Gauverfassung ein, und im Jahre 802 tritt zum ersten Male
ein Graf Ulrich I. vom Linz- und Argengau auf, welcher der
Stammvater der spätern mächtigen Grafen von Altbregenz war.
Ulrich's Nachkommen folg ten meistens im Grafenamte dieser
Gaue, die sich bis in's Rhe inthal hinau f erstreckten.
Das Reich Karl's des Großen bestand nicht lange, und über
dauer te kaum die Regierung seine s milden, aber geist ig viel schwüch ern
Sohnes Ludwig des Frommen (814—40).
Die Enkel des großen Karl ge rietsten in einen wüsten Bru
derkampf, und verstunden sich endlich zu einer Theilung des Reiche s
im Vertrage zu Verdun 843.
Der jüngste, Karl der Kahle, erhielt Neust rien, welches nun
in Zukunf t vorzugsweise Frankreich hieß. Der älteste, Lothar,
behie lt den Kaisertitel, und bekam Italien und einen Strich Landes Landes