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fürchten. Warum soll ein bei uns bish er so schweigsanies
Zeitalt er nicht auch einmal in ausgiebigerer
Weise zum Worte kommen? Außerdem muss der Erzähler
einer Stadtgeschichte zunächst die Bewohner der
betreffenden Stadt sich als sein Publicum den ken,
und den Feldkir chern biete ich g ewiss nichts, was sie
für überflüssig oder allzuweitläusig erachteten, sel bst
nicht in den Anmerkungen. Zur Erziel ung eines bessern
Verständnisses konnte auch die Einleitung nicht weggelassen
werden, namentlich durfte für minder geschichtskundige
Leser die Charakteristik des Gr afen Rudolf
von Chotek nicht fehlen.
Soll ich, um die zahlreichen Freunde des Autoritäten-Glaubens
in Vorarlberg für diese Darstellu ng
zu gewinnen, noch den Ausspruch eines bedeutenden
Gesc hicht sforsc hers anführen? Wohlan, hier ist er!
Zellweger, der Historiograph Appenzell s , sagt im
Vorworte seines berühmten Werkes :
„Von der Ge schichtsch r eibung in einer SpecialGeschichte
habe ich die Ansicht, dass der Verfasser
einer s olchen gar nicht zn besorgen habe, zu sehr in
die Einze lnhe iten einzutreten, dass er vielm ehr sich bemühen
solle, die Person en sovie l möglich handelnd und
redend einzuführen."