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Full text : Die Feldkircher Unruhen von 1768

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abreichung des Contributionales, im No thfalle auch
durch Opfer an Gut und Blut. Dann theilte Leone
mit, die Rechnung des Revisors Hauck sei beglichen
worden, doch stehe zu befürchten , dass die Bürger,
wenn sie es erfü hren, die Deputation darum belangten; 1
er versuchte hied urch wohl den Rath wider die Commission
 und Deput ation „vollend s aufzuwecken." Indessen
 hatten Re derer, Manz und andere die Bürg er
beredet , den fr ühern Säckelmeister Dominicus Adegol l,
„ein altes Rathsglied von Ansehen," zuni Fürsprech •
zu wähl en. Dieser wurde nun von den Führern
unterrichtet, wobei sich auch der Schneider Catha n
„mit seine m angewohnten ungeschickten und füreiligen
Maul ziemlich hören" ließ. Der Magistrat wollte
zuerst nur dem Fürsp rech mit einem Ausschuss den
Zutritt gestatten, auf beständiges Andringen aber sah
er sich genöthigt, tie Sitzung in den großen Ra thssaal
 zu verlegen und die gesammte Bürgersch a ft vorzulassen
 .
Nachdem der Stadtamman n „Devotion, Bescheiden- -^ W

heit und Ruhe" eingeschärft, gab Adegoll folgende
Punkte zu Protokoll: Der Wirkungskreis des Stadtammanns
 ist nicht ini mindesten einzuschränken; der
Rath behält seine Glied erzahl, seinen Rang und seinen
Einf luss auf das gesammte Stadtwcsen „ohne Ausnahme
 des oeconomici, politici et justitialis “; die
Commissionskosten hat der Staatsschatz zu tragen; die
Deputation wird abgeschafft; der Magistrat möge sich
            
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