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Am Vormittag des 25. Jän ners wurden der
Säckelmeister Boch, der Spitalpfleger Doniinger und
der Cassier Fritsch durch den Rathsdie ner zum Stadtamman
n gefordert. Dort trafen sie anfänglich diesen
selbst nicht, son dern den Johann Rederer und andere
Bürger. Reder er er suchte zuer st den eing etreten en
Säckelmeister, sein Amt nie derzulegen und die Instruction
herzubringen; desse n weigerte sich aber Boch,
da er seinen Die nst vor Rath und Weingemeinde von
der Commission und von dieser die Instru ction empfangen
habe. Nun brächte der Kanzleiverw al te r den
wegen des unterbliebenen Voreids von Felsenberg ausgefert
igten Revers , der von den anwesenden Rathsher
ren und Bürgern sogleich mit seinen Vorläufern
verglichen wurde. Der Stadtammann erkundigte sich
schnell nach seinem Eintritte nach dem Vorhan dense in
und der Beschaffenheit desselben. Hierauf drängten
die Bürger toieberum die Beamten wegen der Rückgabe
der Jnftructionen. Diese wollten sich dazu nicht
verstehen, bis man sie der Gefa hr der Verantwor tl ichkeit
enth oben, also der Stadtamman n es befohl en hät te.
Als Leone die be treffen de Weisung , „weil es die Bürge rschaf
t so wolle," ertheilt hat te, brächte jeder seine Instruction;
Boch überreichte sie seinem Vorgesetzten mit den bedeutungsvollen
Worte n: „Da haben Sie meine Instruction—
auf Ihre Gefahr;" der Wa ldme ister Lins kon nte
die seine nicht abliefern, weil er sie der Commission auf ihr
Verlangen schon vor einigen Tagen eing ehändigt hatte.