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Der S t adtanimann wurde ani 25. Hornung Wegen
„pflichtwidrigen Betragens" vorläufig des Amtes enthoben
, sein Vermögen in folge eines Erl asses Cho teks
mit Beschlag belegt und er selbst am 2. März aus
die Festung Hoheneni s gesetzt, wo ihm „weder mündli
cher noch schriftlicher" Verke hr mit seinen Angehörigen
und den Bürgern gestattet war. Infolge di eser Wendung
sei nes Lebens erkra nkte er bedenklich; Dr. Gantner
wurde mit seiner Herstellung betraut, durfte aber den
Leidenden nur unter Auf sicht besuchen.
An die Spit ze des Stadtwe sens trat, da der Stabhalt
er der Ruhe bedurfte, auf Anordnung der Commission
zuerst der Rathsfreund Fritsch und nach
seine r Rüc kkehr von einer Reise der Deputationsrath
von Furtenbach; dieser führ te die Ges chäfte bis
zur Wahl des neuen Stadtammanns. Die Wirtschaft
s-Dep utat ion war bereits am 8. wieder zu einer
Sitz ung berufen worden.
Schon gleich nach der Rückkehr aus dein Bregenzerwalde
hatte die Commission den Vog t eiv erwalter zu
den Verhören beigezogen; nach dem erwähnten Erlasse
Ch oteks mu sste Felsenberg, um die Kosten nicht
gar zu sehr anwa chsen zu lassen , seine Abreise beschleunigen
und die fernere Unter suc hung ganz dein
Amte übertr a gen; überhaupt sollten Magistrat und
Bürgerschaft einstwei len demselben unterge ben werde n.
Die letzte Ueberraschung, ivelche der Commission zustieß,
war die Fluc ht des Manz aus der „Keic he" 4