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Full text : Das Standschützen-Bataillon Dornbirn im Weltkriege

durch die Italiener. An die sem Tage machte der Feind den erst en
ernstlic hen Offensiv stoß in dieser Gegend, holte sich dabei aber eine
regelrechte Niederlage.

18. Juni 1915. Es mochte nach 3 Uhr früh ge wesen sein, als
die müden Schläfer in dem Schützengr aben von Fangho durch
das Krac hen der italienis chen Vrtilleriegeschosse recht unsanft geweckt
wurden. Heu lend Kamen die unheimlichen Todesbo ten angefloge n
und ho chaufspritzende Erdsäulen zeigt en die Einschlagstellen. Schnell
war alles auf den Be inen und mit verdutztem Gesic ht äugte man
über den Rand des Laufgrabens in das be schossen e Gelände. Die

Abmarsch der III. Romp. am 17. Juni 1915 nach fangh o

Photo: P. dämmerte, Dornbirn

b eiden ca. 200 Meter hinter dem Sc hü tzengraben postierten
österreichischen Feld k anonen gaben im Verein mit den früher
erwähnten deut schen Gebirgshaubitzen fleißig Kontra und rasch war
ein hitziger Vrti l ler iekampf in v ollem Gange. Auf dem nahegelegenen
 Paß Ie Seile war das gleic he Spiel in verstä rktem
Ausmaß zu beobachten, mit dem einen Unterschied, daß dort der
Feind stark überlegen war. — AIs das Konzert schon eine Stund e
dauerte, ohne Verlu ste zu verursachen, glätteten sich allmählich die
besorgten Mienen und besonders die Jungen wurden rasch wied er
Keck. Schon sah man ab und zu einen Schützen aus dem Graben
springen, um einen italienischen Schrapnellzünder zu erhäschen und
mit ruhiger Zuversich t wurde die ausgiebige Feuertaufe hingenommen.
            
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