Abkommandierten im allge meine n recht gut ging und daher die
Rückberufungen durch das Baonskommando weit mehr gefür chtet
als erse hnt waren.
Hm 23. November Kam Feldmarschall Erzherzog
Friedric h nach Vigo, um nach Kurzem Aufenthalt weiter zu
reisen. Das Baon stellte eine Abordnung.
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Den nä chsten Stellungswechsel gab es am 3. Dez ember 1915.
An diesem Tage marsc hierte die 1. Kompagnie nach Meida ab,
während die Stellungen Ei ampei und Monte Pecol die
3. Kompagni e beziehen mußte. Obers t Sey fried inspiz ie rte die
1. Kompagni e vor ihrem Ab gehen und lobte den an den Tag
gelegten Fleiß.
Der anbrechende Winter ver schärfte begreiflicherweise die
Strapazen in den Stellungen ganz gewaltig , beschränkte dafür aber
die Kampftätigheit auf ein Minimum. Neben dem Wachdienst
wurde nun das Offenhalten der Wege zur Hauptbeschäftigung und
die Schneeschaufel ward bald fleißiger gehand habt als das Gew ehr.
Am 16. Dezember wurde die 3. Kompagnie um halb 2 Uhr früh
durch Herrn Gbe rst S e y f r i e d alarmiert. Trotzdem die Kompagnie
in Knappen 6 Minuten marschbereit vor dem Unterstand aufgestellt
war, gab es doch ausgiebigen Tadel, der dann auch zu einer
K ontrovers e mit Hauptmann Täger führte. Der Kommandant
der Lagerwache bekam ohne ersichtlichen Grund ebenfalls eine
Kopfwaschung Schließlich endete die nächtliche Extravorstellung
mit einer Predigt des Obersten an 'die versamm elte Kom pagnie, die
mit folgenden Worten schloß: „Die Lagerbewachung ist nachläss i g!
Wenn ich nun als Feind gek ommen wäre, die Eingänge zum
Unterstand besetzt und Handgranaten hineingeworfen hätte?--------Dann
stän de draußen in irgendeinem Blatte— die h o h e n e m s : r
Standschützenkompagnie ist aufgerieben worden! — und wer hat die
Verantwortung? — Der Abschnittskommandant! Na, ich danke
schön —!“ Um halb 3 Uhr durfte sich die Kompagnie wiede r zur
Ruhe begeben und der Herr Gbers t e mpfahl sich mit seinem
Adjutanten. — Da mit ziemlicher Sicherheit angeno mmen werden
konnt e, daß die harten Worte des sonst recht net ten Abschnittskomm
andant en von schlechter Laune diktiert waren, wurde der
obrigkeitliche Tadel ohne weitere Beschwerden verdaut.
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Bald r ückte auf leisen Sohle n das schöne Weihnachtsfest
heran und wob neue wehmütige Fäden zwischen den Männern im
harten Kriegsdienst und den liebe n Angehörigen in der fernen 58