In bezug auf Krankenbefyanblung genossen die Stau bs Chüden
überhaupt eine wenig erfreulich e Sonderstellung. Während beim
regul ären Heer alle „B“- und „E"-Gualifizierten im Hinterlande
oder doch wenigstens hinter der Front verwendet wurden, gab es
bei den Standschützen wohl ab und zu Musterungen, doch scherte sich
in der Regel Kein Kommanbo um die ärztlichen Befu nde und die
Standschützen wurde n ausnahmslos überall dort verwendet, wo sie
die jeweiligen militärischen Machthaber gerade haben wollten. Diese
Monte Vecol
Pho to: f. rscrr, Dornbirn
Sonderstellung wirkte sich auch gegenüber den krank oder verwunde
t abgeschobenen Leuten aus, denn die aus der Spitalspflege
en t lassenen Standschützen durften nicht wie die ande ren Soldaten zur
Erholung der E rsatz abtei lung zugeschoben werden, son dern wanderten
mit wenig Ausnahmen s ofort w ieder an die Front zurück . Wenn
einer trotz dieser Verhältnisse den Weg in die Heimat fand, muhte
er nicht nur einen , son dern gleich mehrere Glückssterne hab en.
Schon Ende September stattete der Kaum verschwu n dene
Winter seine erste Antrittsvisite ab, brä chte 30 Zentimeter Neuschnee
in den Höhenlagen und Kältegrade. In den Stellunge n 6*$3