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Full text : Die Dornbirner Schützen-Compagnie im Jahre 1866

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 zwar freilich auf den Kopf nicht viel, de nnoch
weckte die Gabe allenthalben lebhafte Freude, war
sie doch die erste Unterstüt zung , die man erhielt,
und z eigte den guten Willen des Vereins. Albrich
hatte vor her aus Predazzo einen gen auen Bericht
über die Erlebnisse der Schützen in der Val Sugana
an den heimischen Turnverein gesandt.

In Cavalese herrschte reges kriegeris ches Lebe n.
Es rückten viele Landsturmcompagnien ein, unter
denen die Passeyrer, Saruthaler und Etschländer
sehr wohl ausgerüstet und von Mn sikban den begleitet
 waren. Der Turnvere in von Bozen bild ete
eine eigene Eompa gnie, bei der sich die feinsten
Bürgersöhne befanden. Die Anwesenheit so vieler
Mensche n bewirkte ein rasches Steigen der Leben smittelpreise.


Am 10. Augu st vormittags brachen die beiden
Schützen-Bataillone, ein Bataillon Hessen-Infanterie
und 4000 Landstürmer über Eastello und Molina
in das enge, bew aldete Cadinthal auf. Nach einem
siebenstün digen Marsche bei strömendem Regen erreic
 hte man die Kreuzspitze. Niemand hatte Brot
oder Wein mitgenommen, nun lagert e man hungernd
 und frierend in nassen Kl eidern bei andauerndem
 Regen auf windiger Höhe unter freiem
            
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