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der vereinten Französi sch-bair is ch en Truppen Abt Sebastian
hier seine Sic herheit.
- Das Stift sche nit Anfangs einen Amtmann daselbst
geha bt zu haben. Sp äter wurde keiner mehr eingesetzt,
sondern alle Geschäfte durch den zu St. Joh ann in Feldkirch
weilende n Pater Vikar sammt einem Am tss chreiber
und nach Verkauf dieses Priorats von einem Stiftskon
ventualen als Statth alter besorgt. Die walserischen
Gebir gs gemeinden Bagga l mit Maruol, Sonntag und
Buchboden hatten einen Gebirgsammann, den das Volk
selbst und zwar auf dem Plat ze vor der St. AnnaKirche
zu Thüringen sich erwählte. Die Gemeinde leute
versammelten sich d aselbst mit ihren Fahnen und
klingendem Spiele. Die zwei zur Wahl vorgeschlagenen
Mann er, in schwarze Män tel gehüllt, stand en von einander
entfernt; derjenige, zu dem die grössere Menge
sich dräng te, war Gerichts-Ammann. Da gab es oft
Eifersucht und Sch lägereie n. Die Wahl fiel gewöhnlich
auf einen von So nntag oder Baggal, so dass diese Gemeind
en meistens in der Bes etzung wechselten. Jede
Gem einde hatte für sich ihren Vo rgesetzten, Waibel
und Geschwornen. Die Gerichte wur den gehalt en nach
alten Bechten und . Gewohnheiten; der Landesbrauch
war Gesetzbuch. Peinliche Fälle wurde n im Stifte Weingarten
selbs t abgethan. Steuern und Abga ben waren
sehr gering .. Am 16. D ezember 1648 wurde mit
Weingarte n ein Vertrag geschlossen, kraft dessen das
Stift gegen Erlag von 12,000 Guld en von aller Steuerforderun
g auf immer abstand , mit Vor behalt des jährlichen
Re ich spo stulats. Unter dem Krummstab war
gut wohnen! Durch den Reichsdeputations-Hauptschluss
kam Blumeneck zur Entsch ädig ung an Nas sau-O ranien,
dann durch Kauf an Oest erreic h und jn Folge des